VCI auf dem Impfstoff-Gipfel

Unterstützung für Impfzubehör angeboten

01. Februar 2021 | Pressemitteilung

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Auf dem heutigen Impfstoff-Gipfel hat der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, der Politik Unterstützung angeboten, die Marktinformation über die Verfügbarkeit von Impfzubehör wie Spritzen, Kanülen oder Kochsalzlösung zu optimieren. Dafür könnte der VCI seine digitale B2B-Plattform reaktivieren, die er für die Notversorgung von Desinfektionsmitteln temporär aufgebaut hatte. Sie konnte erheblich dazu beitragen, Versorgungsnotlagen zu beseitigen.

Derzeit bestehe zwar nach Kenntnis des VCI kein Engpass bei Impfzubehör im Markt, das Angebot könne sich aber durch unkontrollierte Bestellungen und unklare Kenntnisse über die vorhandenen Bestände verknappen, so VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. - Bild: © Halfpoint - stock.adobe.com
Derzeit bestehe zwar nach Kenntnis des VCI kein Engpass bei Impfzubehör im Markt, das Angebot könne sich aber durch unkontrollierte Bestellungen und unklare Kenntnisse über die vorhandenen Bestände verknappen, so VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. - Bild: © Halfpoint - stock.adobe.com

Große Entrup wies allerdings darauf hin, dass der VCI für diese Maßnahme ein klares Mandat von Bundesregierung und Landesregierungen benötige. „Weil die Impfdurchführung in der Zuständigkeit der Bundesländer liegt, ist eine Plattform nur sinnvoll, wenn alle Bundesländer diese unterstützen“, betonte der VCI-Hauptgeschäftsführer. Derzeit bestehe zwar nach Kenntnis des VCI kein Engpass bei Impfzubehör im Markt. Das Angebot könne sich aber durch unkontrollierte Bestellungen und unklare Kenntnisse über die vorhandenen Bestände kurzfristig verknappen.

„Das gegenseitige Verständnis von Politik und Industrie für die Voraussetzungen eines erfolgreichen Kampfes gegen die Pandemie ist durch den heutigen Impfstoff-Gipfel gewachsen. Viele Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie leisten mit ihren Mitarbeitern seit Wochen und Monaten Großartiges. Und sie werden weiterhin alle Hebel in Bewegung setzen, damit möglichst viele Menschen möglichst schnell geimpft werden können.“

Unmögliches, so der Hauptgeschäftsführer des VCI, könnten die Unternehmen aber nicht leisten: „Trotz Beschleunigung der Prozesse bei höchstem Qualitätsanspruch und verstärkter Kooperationen in der Branche lässt sich die Verfügbarkeit der Impfstoffe nicht über Nacht steigern. Der Auf- und Ausbau geeigneter Produktionsanlagen erfordert komplexe, teils neuartige Prozesse, sorgfältiges Hochfahren der Anlagen und vor allem auch qualifiziertes Personal.“ In vielen dieser Bereiche werden die Unternehmen derzeit aktiv von Politik und Behörden unterstützt. „Das ist gut und extrem wichtig, denn ein derart einzigartiger Kraftakt kann nur gemeinsam bewältigt werden“, so Große Entrup.


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2020 setzte die Branche knapp 190 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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M.A. Monika von Zedlitz

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