Lieferketten, Menschenrechte & Wirtschaft

Lieferketten, Menschenrechte & Wirtschaft

Mit den „Leitprinzipien Wirtschaft und Menschenrechte“ der Vereinten Nationen (UN) von 2011 ist die menschenrechtliche Lage in vielen Ländern in den Fokus gerückt und damit auch die Sorgfaltspflicht von Unternehmen. Für sie wird dies relevant, wenn sie in solchen Ländern Standorte haben oder von dort Rohstoffe oder Zwischenprodukte beziehen. Für die global tätigen Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie ist die Achtung von Menschenrechten schon lange ein wichtiges Thema.

Mit dem Nationalen Aktionsplan Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) formuliert die Bundesregierung fünf Kernelemente der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht. Von Unternehmen wird erwartet, diese Elemente in ihre Prozesse zu integrieren. Ein Monitoring von 2018-2020 hat jedoch ergeben, dass weniger als 20 Prozent der befragten Unternehmen dem ausreichend gerecht werden. Zielmarke war 50 Prozent. Am 11. Juni 2021 hat der Bundestag das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz verabschiedet. Auch auf EU-Ebene werden gesetzliche Regelungen diskutiert und die EU-Kommission hat einen Vorschlag für Herbst 2021 angekündigt. Positionen und weiterführende Informationen zum Thema finden Sie in der Dokumentenliste sowie unter VCI-kompakt .

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 Dominik Jaensch

Kontaktperson

Dominik Jaensch

Verwaltungsrecht, Strafrecht, Rechtsfragen REACH, Versicherungsfragen, Umwelthaftungsrecht

RA Berthold Welling

Kontaktperson

RA Berthold Welling

Abteilungsleiter Recht und Steuern, Nachhaltigkeit

Veranstaltung zum Thema „Wirtschaft und Menschenrechte"

Zum Chemie3-Webinar „Wirtschaft und Menschenrechte“

Leitfaden Nachhaltiges Lieferkettenmanagement

Um Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie bei einem nachhaltigen Lieferkettenmanagement zu unterstützen, hat die Nachhaltigkeitsinitiative Chemie³ den Leitfaden „Nachhaltiges Lieferkettenmanagement" entwickelt. Zum Leitfaden geht es hier.