Industrielle Wettbewerbsfähigkeit

Wir brauchen einen Industriestrompreis

15. Juni 2021 | Position

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Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie wird durch steigende Strompreise gefährdet.

Steigende Strompreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit. © yelantsevv/stock.adobe.com
Steigende Strompreise gefährden die Wettbewerbsfähigkeit. © yelantsevv/stock.adobe.com

Die deutsche Industrie sieht sich seit Jahren Strompreissteigerungen ausgesetzt, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit zunehmend gefährden. Gründe für die Preissteigerungen sind u.a. der Einfluss der Emissionsbepreisung, die Steigerung der Netzentgelte sowie künftig die regulatorisch erzwungene Stilllegung größtenteils abgeschriebener und daher relativ kostengünstiger Stromerzeugungskapazitäten. Hinzu kommt die Umlage diverser Kostenfaktoren aus der Energiewende auf den Strompreis (EEG-, KWKG-Umlage, Offshore-Netzumlage, Abschaltbare-Lasten-Umlage etc.). Hierfür bestehen zwar Kompensationsmechanismen, um daraus entstehende Wettbewerbsnachteile auszugleichen. Diese Kompensation ist jedoch nie vollständig und zwangsläufig nicht trennscharf.

Mit einem regulierten Industriestrompreis, der alle oder zumindest wesentliche der genannten Preiskomponenten umfasst, kann ein international wettbewerbsfähiger Strompreis effizienter umgesetzt werden als durch Ausnahmeregelungen für jede der diversen Strompreisaufschläge. Hinzu kommt der Bedarf an kostengünstig verfügbarem erneuerbarem Strom auf dem Weg zu einer treibhausgasneutralen Industrie.

Das vollständige Positionspapier „VCI-Position: Notwendigkeit und Ausgestaltung eines Industriestrompreises" können Sie im Downloadfenster oben auf der Seite herunterladen.

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Dr. Alexander Kronimus

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