Therapie für den Aufschwung

2020 – das Jahr, das wohl als das „Corona-Jahr“ in die Geschichte eingehen wird, hat viele an die Grenzen der Belastbarkeit geführt. Zugleich haben wir wie nur selten zuvor gesehen, dass der Mensch Großartiges zu leisten vermag.

Christian Kullmann, Präsident des Verbands der Chemischen Industrie © Evonik Industries AG
Christian Kullmann, Präsident des Verbands der Chemischen Industrie © Evonik Industries AG

Das medizinische Fachpersonal in Pflegeeinrichtungen und Kliniken, dem unser aller Dank gilt, ist hierbei sicherlich an erster Stelle zu nennen. Aber auch weit über die Gesundheitsbranche hinaus gibt es seit Beginn der Pandemie eine ungeheure Leistungsbereitschaft – sei es in den Behörden oder in den Betrieben des Öffentlichen Nahverkehrs, in Lebensmittelläden und nicht zuletzt auch in der chemisch-pharmazeutischen Industrie: In all diesen und vielen anderen Branchen wurde in beeindruckender Weise zur Bewältigung der zahlreichen kleinen und großen Herausforderungen beigetragen und somit „der ganze Laden am Laufen“ gehalten.

Geht nicht, gibt’s nicht

Insbesondere in den Unternehmen der chemisch-pharmazeutischen Industrie und bei ihren rund 464.000 Beschäftigten gilt mehr als je zuvor die Devise „Geht nicht, gibt’s nicht“: Mit viel Kreativität, ausgefeilten Hygienekonzepten und gelungenen Heimarbeitsmodellen konnte die Produktion an unseren Standorten aufrechterhalten werden. Nur so ist es überhaupt möglich, dass weiterhin mit Hochdruck an der Entwicklung und Bereitstellung geeigneter Impfstoffe gearbeitet wird. Gleiches gilt für die gerade in der Pandemie so dringend benötigten Hygieneartikel und Pharmazeutika oder auch für die kaum mehr wegzudenkenden Kunststoffscheiben, die das Personal in Supermärkten und Drogerien vor Ansteckung schützen. Nicht zuletzt war es dem großen Einsatz zigtausender Fachkräfte in Laboren und Speditionen zu verdanken, dass gleich zu Beginn der Pandemie innerhalb kürzester Zeit die Notfallversorgung mit Desinfektionsmitteln sichergestellt werden konnte.

Gemeinsam den Weg aus der Krise finden

Doch gerade der zweite Lockdown zeigt leider auch, dass die Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens auf Dauer nicht spurlos an uns vorübergehen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt noch einmal alle in den nächsten Gang schalten und wir gemeinsam möglichst schnell einen Weg aus der Krise finden. Lassen Sie uns darüber sprechen, wie dieser Ausweg aussehen sollte. Unsere Empfehlungen finden Sie in diesem Politikbrief .

Dieser Beitrag ist Teil des VCI-Politikbriefs „Therapie für den Aufschwung" (Januar 2021).

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Jenni Glaser

E-Mail: glaser@vci.de