Informationen im Internet

Gefährdungsbeurteilung

Informationsangebote von zuständigen Behörden, Versicherungsträgern und sonstigen Stellen. Eine Auswahl von Unterstützungen und Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung finden Sie hier:




Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS):


http://www.bmas.de/DE/Themen/Arbeitsschutz/Arbeitsschutzorganisation/Arbeitsschutzorganisation-im-Betrieb/arbeitsschutzorganisation-im-betrieb.html
Der Artikel beschreibt die Verantwortung des Arbeitgebers für eine funktionierende Arbeitsschutzorganisation im Betrieb. Zentrales Element ist hierbei die vom Arbeitgeber durchzuführende Gefährdungsbeurteilung. Der Artikel nennt wichtige Anbieter, die Handlungshilfen zur Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung stellen. Er informiert außerdem über Arbeitsschutzmanagementsysteme und Konzepte, die genutzt werden können, um den Arbeits- und Gesundheitsschutz nachhaltig im Unternehmen zu verankern. Dazu wird auf die Internetseite der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz verwiesen, wo diese Systeme beschrieben sind.

Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA):


http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefaehrdungsbeurteilung/Gefaehrdungsbeurteilung.html
Auf dieser Seite werden Hilfsmittel der BAuA vorgestellt, die bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützen: das Kompendium „Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung“ mit Angabe der Bezugsquelle und Leseprobe, das Portal „Gefährdungsbeurteilung“, das größtenteils auf dem Ratgeber basiert und den Prozess der Gefährdungsbeurteilung anschaulich erläutert und das Fachbuch "Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung - Erfahrungen und Empfehlungen" der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin. Auf der Seite sind außerdem Technische Regeln, Publikationen und verschiedene andere Hilfen zum Thema Gefährdungsbeurteilung zusammengestellt. Eine Literaturauswahl, Rechtstexte und die Leitlinie „Gefährdungsbeurteilung“ der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA), die als Download auf der Seite zur Verfügung steht, ergänzen das Angebot.

Portal „Gefährdungsbeurteilung“: http://www.gefaehrdungsbeurteilung.de/de
Dieses Online-Portal wurde von der BAuA in Abstimmung mit den Trägern der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) entwickelt. Es ist für alle Akteure des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes geeignet. Es vermittelt Basis- und Expertenwissen, enthält Handlungshilfen und einen Serviceteil mit Fragen-Antworten-Katalogen sowie Gerichtsentscheiden, Hinweise auf Beratungsmöglichkeiten und Abstracts des BAuA-Literaturinformationsdienstes zum Thema Gefährdungsbeurteilung. Unter der Rubrik „Handlungshilfe“ befindet sich eine Datenbank, die Zugriff auf hochwertige Handlungshilfen der Unfallversicherungsträger, Organisationen der Sozialpartner, Ministerien und staatlichen Behörden ermöglicht. Die Rubrik enthält außerdem Praxisbeispiele und eine Liste mit Links die zeigen, wie die EU und ihre Mitgliedsstaaten bei der Gefährdungsbeurteilung unterstützen. Des Weiteren bietet die Seite Zugang zur Leitlinie „Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie“. Hier sind die Anforderungen beschrieben, die die Unfallversicherungsträger in Zusammenhang mit der Gefährdungsbeurteilung an die Unternehmen stellen.

Einfaches Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe:
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/EMKG/EMKG.html
Das Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe der BAuA ist eine Handlungshilfe zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen. Es ist vor allem an fachkundige Akteure des Arbeits- und Gesundheitsschutzes kleiner und mittlerer Unternehmen und an Beratungsdienste gerichtet. Es gibt mit acht Schritten eine systematische Vorgehensweise zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen vor. Der Maßnahmenbedarf wird mit einer überschaubaren Zahl von Gefährdungsparametern und möglichst einfachen Kategorien abgeleitet und die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen überprüft. Zur Dokumentation und Informationsermittlung werden Formblätter als Hilfsmittel bereitgestellt. Als Maßnahmenempfehlung weist das EMKG die Maßnahmen der der Gefahrstoffverordnung bzw. der entsprechenden Schutzleitfäden aus. Die EMKG-Software bietet die Möglichkeit, alle Schritte der Gefährdungsbeurteilung in einem rechnergestützten Prozess systematisch zu bearbeiten.

Einfaches Maßnahmenkonzept - Modul "Brand und Explosionsgefährdung":
http://www.baua.de/de/Publikationen/Fachbeitraege/Gd65.html
Das Modul "Brand- und Explosionsgefährdung" ergänzt die EMKG Version 2.2, mit der Maßnahmen für Gefährdungen durch Hautkontakt und das Einatmen von Gefahrstoffen abgeleitet werden können. Das Modul bietet Unterstützung bei der Beurteilung von Brand- und Explosionsgefährdungen, die nach der Gefahrstoffverordnung gefordert ist. Das Konzept führt anhand einfach zugänglicher Parameter zu vier Maßnahmenstufen, die durch Schutzleitfäden konkretisiert werden und mit deren Hilfe Maßnahmen zur Arbeitsplatzgestaltung abgeleitet werden können.

Schutzleitfäden für häufige Tätigkeiten mit Gefahrstoffen in chemischen Betrieben:
http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/EMKG/Schutzleitfaeden.html
Die Schutzleitfäden beschreiben für typische, häufig wiederkehrende Tätigkeiten mit Gefahrstoffen ohne Arbeitsplatzgrenzwert die gute Arbeitspraxis und geben eine praktische Hilfe, wie die Gefährdung der Beschäftigten bei diesen Tätigkeiten vermieden oder auf ein Minimum reduziert werden kann. Die Auswahl der Schutzmaßnahmen kann mit dem Einfachen Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe erfolgen. Die Schutzleitfäden wurden von der BAuA und der Berufsgenossenschaft der chemischen Industrie ausgearbeitet und richten sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen.

http://www.baua.de/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/TRGS.html
Diese Seite der BAuA bietet Zugang zu allen bisher publizierten Technischen Regeln für Gefahrstoffe (TRGS), Bekanntmachungen zu Gefahrstoffen (BekGS) und Beschlüssen des Ausschusses für Gefahrstoffe (AGS) in ihrer aktuellen Fassung.

http://www.baua.de/en/Topics-from-A-to-Z/Hazardous-Substances/SprayExpo.html
Neues Softwaretool „SprayExpo“ der BAuA zur Expositionsabschätzung bei der Risikobewertung: Zur Expositionsabschätzung im Rahmen der Risikobewertung ist im Portal der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ein neues Softwaretool verfügbar. „SprayExpo“ berechnet, wie hoch die Belastung ist und hilft, das Risiko bei der Freisetzung von Sprühnebeln am Arbeitsplatz zu beurteilen.

Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie (GDA):


Portal „Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutzstrategie“:
http://www.gda-portal.de/de/Startseite.html
Das Portal enthält ein reichhaltiges Angebot an Publikationen zu Themen der Gemeinsamen Deutsche Arbeitsschutzstrategie. Es informiert u.a. über Arbeitsprogramme, Leitlinienpapiere, Ziel und Strategie der GDA. Die Gemeinsame Deutsche Arbeitsschutz-strategie ist eine Kooperation von Bund, Ländern und Unfallversicherungsträgern mit dem Ziel, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten durch einen präventiv ausgerichteten und systematisch wahrgenommenen Arbeitsschutz zu verbessern und zu fördern.

Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation:


http://www.gda-portal.de/de/Betreuung/Leitlinie-Gefaehrdungsbeurteilung.html
Unfallversicherungsträger und die für den Arbeitsschutz zuständigen Landesbehörden zielen mit dieser Leitlinie auf ein einheitliches Vorgehen bei der Bewertung und Beurteilung einer Gefährdungsbeurteilung im Betrieb ab. Die Leitlinie gibt die Anforderungen vor, die Aufsichtsdienste im Zusammenhang mit der Gefährdungsbeurteilung an die Unternehmen stellen. Es wird festgelegt, welche Prozessschritte eine Gefährdungsbeurteilung umfassen, welche Parameter zu beurteilen, welche besonderen Personengruppen zu berücksichtigen sind und welche Punkte die Dokumentation enthalten soll. Zusätzlich sind die Beurteilungskriterien der Unfallversicherungsträger und ihr Vorgehen bei nicht durchgeführter, nicht angemessen und angemessen durchgeführter Gefährdungsbeurteilung beschrieben.

Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI):


http://bgc.shop.jedermann.de/shop/
http://bgc-formulare.jedermann.de/
Mitgliedsfirmen erhalten über das Download-Center Prävention der BG RCI zumeist kostenlos einen Zugang zu BG-Vorschriften, BG-Regeln, Informationen, Merkblättern und Publikationen, die Mitgliedsunternehmen bei der Gefährdungsbeurteilung und bei anderen Themen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes unterstützen. Sie können über den Medienshop bestellt werden.

Rubrik "Gefährdungsbeurteilung" im Fachwissen-Portal der BG RCI:
http://www.bgrci.de/fachwissen-portal/start/gefaehrdungsbeurteilung/
Auf dieser Webseite im Fachwissen-Portal der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie finden Sie grundlegende Informationen zur Gefährdungsbeurteilung sowie eine Zusammenstellung dazu zur Verfügung stehender Arbeitshilfen der BG RCI.

Basisinformationen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz:
http://www.bgrci.de/praevention/praxishilfen/unternehmensgruendung/
Die Basisinformationen für Unternehmensgründer - Allgemein und Laboratorien - der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie geben in kompakter Form einen Überblick über wichtige Punkte, die bei einer Firmengründung zum Arbeits- und Gesundheitsschutz zu beachten sind und geben einen Überblick über die wichtigste weiterführende Arbeitsschutzliteratur. Die Basisinformationen – Laboratorien sind dabei speziell ausgerichtet auf Existenzgründer im Wirtschaftszweigs chemische, biotechnologische, gentechnische und verwandte Laboratorien (Gefahrtarifstelle 23 des Gefahrtarifs der Branche Chemische Industrie der BG RCI).

http://www.bgrci.de/veranstaltungen/seminare-bg-rci/
Die BG RCI bietet ein umfangreiches Spektrum an Seminaren, Workshops und Trainings an. Das Angebot richtet sich an Unternehmerinnen und Unternehmer, Führungskräfte, Betriebsärztinnen und Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, Betriebsrätinnen und Betriebsräte sowie an weitere betriebliche Zielgruppen, die als Multiplikatoren wirken.

Kompendium Arbeitsschutz:
http://jvshop.jedermann.de/shop/sonstiges?query=/komp_as_bgrci.xml&field=path

Online-Fassung:
http://www.kompendium-as.de/
Das Kompendium Arbeitsschutz der BG RCI enthält eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten der BG RCI aus dem Bereich Arbeitsschutz insbesondere BG-Vorschriften, BG-Informationen, BG-Grundsätze, BG-Regeln, BG-Merkblätter, unter anderem auch die für die Gefährdungsbeurteilung besonders relevanten Merkblätter

  • Merkblatt A 016 – Gefährdungsbeurteilung – Durchführung. Wie? Warum? Wer?
  • Merkblatt A 017 – Gefährdungsbeurteilung – Gefährdungskatalog
  • Merkblatt M 053 – Arbeitsschutzmaßnahmen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen

Außerdem GUV-Publikationen, Gesetze, Verordnungen, Technische Regeln, EU-Recht, die in Zusammenhang mit der Gefährdungsbeurteilung zu beachten sind oder diese unterstützen. Neben Symbolen aus den Bereichen Arbeits-, Gesundheits-, Brandschutz und Straßenverkehrsordnung enthält es die Software GefDok32, die eine systematische Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen ermöglicht sowie GefDok light BG zur Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen mit Microsoft Excel und deren Verwaltung.

GisChem:
http://www.gischem.de/index.htm
GisChem ist ein branchenspezifischen Giftinformationssystem für die chemische Industrie. Es bietet Hilfen für das Führen eines Gefahrstoffverzeichnisses und zum Erstellen von Betriebsanweisungen und enthält neben einem GHS-Konverter auch einen Gemischrechner, mit dem die Einstufung von Gemischen ausgehend von Sicherheitsdatenblatt ermittelt werden kann. GisChem enthält Datenblätter mit stoff- und produktgruppenspezifischen Gefährdungen, die bei der Gefährdungsbeurteilung nach GefStoffV unterstützen sowie Entwürfe für Betriebsanweisungen, die betriebs- und arbeitsplatzspezifisch zu ergänzen sind und dann als Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung die wichtigsten Gefährdungen und Schutzmaßnahmen erfassen.

Unfallversicherungsträger:


http://www.dguv.de/ifa/Praxishilfen/Praxishilfen-Gefahrstoffe/Empfehlungen-Gefährdungsermittlung-der-Unfallversicherungsträger-(EGU)/index.jsp
Auf dieser Seite sind die Empfehlungen „Gefährdungsermittlung der Unfallversicherungsträger“ (EGU) – früher als BG/BGI-Empfehlungen bekannt – abrufbar. Die Empfehlungen entsprechen den Anforderungen an verfahrens- und stoffspezifische Kriterien (VSK) gemäß TRGS 420. Die Empfehlungen beziehen sich auf bestimmte Tätigkeiten und Verfahren mit Gefahrstoffen und geben entsprechend dem Stand der Technik praxisgerechte Hinweise zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung, eine Beschreibung geeigneter Schutzmaßnahmen und Hinweise zur Wirksamkeitsprüfung. Sind die beschriebenen Kriterien erfüllt, dann können diese Empfehlungen für die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen übernommen werden.

http://www.dguv.de/ifa/Fachinfos/Arbeitsplatzgrenzwerte/Messstellen-für-Gefahrstoffe/index.jsp
Auf dieser Seite des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) erhalten Sie Informationen zu wichtigen Punkten, die bei der Messung von Gefahrstoffen zu beachten sind sowie Hinweise auf weiterführende Links, unter denen für Arbeitsplatzmessungen nach Gefahrstoffverordnung akkreditierte Messstellen abrufbar sind.

GESTIS (IFA): http://www.dguv.de/ifa/GESTIS/index.jsp
Das Gefahrstoffinformationssystem GESTIS des Instituts der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA) enthält zu etwa 8000 Stoffen Informationen zu physikalisch-chemischen Daten, Stoffwirkung auf den Menschen, Schutzmaßnahmen, Maßnahmen im Gefahrenfall (z. B. Erste Hilfe) und zu speziellen gesetzlichen und berufsgenossenschaftlichen Regelungen, die zu bestimmten Stoffen bestehen.

GESTIS-Stoffmanager (IFA): http://www.dguv.de/ifa/GESTIS/GESTIS-Stoffmanager/index.jsp
Mithilfe des GESTIS-Stoffmanagers lassen sich inhalative und dermale Gefährdungen ermitteln, beurteilen und reduzieren. Das Programm führt durch die Gefährdungsbeurteilung, schätzt inhalative und dermale Belastung ab und unterstützt bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen.

http://www.dguv.de/ifa/GESTIS/Zentrale-Expositionsdatenbank-(ZED)/index.jsp
Die Datenbank zur zentralen Erfassung gegenüber Krebsstoffen exponierter Beschäftigter – Zentrale Expositionsdatenbank (ZED) ist ein Angebot der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) an Unternehmen, damit diese ihre Verpflichtungen nach der Gefahrstoffverordnung erfüllen können. In der ZED werden Daten über die Exposition von Beschäftigten bei Tätigkeiten mit kanzerogenen, erbgutverändernden und fruchtbarkeitsgefährdenden Stoffen der Kategorien 1A und 1 B gemäß Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung) erfasst.

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz:


http://osha.europa.eu

Datenbank „Instrumente der Gefährdungsbeurteilung“:
http://osha.europa.eu/de/practical-solutions/risk-assessment-tools
Hier erhalten Sie Zugang zur Datenbank der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, die Instrumente zur Gefährdungsbeurteilung aus ganz Europa enthält.

Sonstige:


Gefährdungsbeurteilung am Arbeitsplatz. Ein Handlungsleitfaden der Arbeitsschutzverwaltung Nordrhein-Westfalen.
https://broschueren.nordrheinwestfalendirekt.de/broschuerenservice/mais/gefaehrdungsbeurteilung-am-arbeitsplatz/771
Diese Handlungshilfe des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gibt einen sehr guten Überblick über das Thema Gefährdungsbeurteilung. Sie beschreibt die rechtlichen Grundlagen, durchzuführende Schritte der Gefährdungsbeurteilung und enthält wertvolle Arbeitshilfen für die betriebliche Praxis wie Formulare, Praxistipps und eine Zusammenstellung weiterer Hilfsangebote. Sie berücksichtigt Inhalte der Leitlinie Gefährdungsbeurteilung und Dokumentation der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie.

Bundesverwaltungsgericht 14.10.2002, AZ: 6 P 7.01

Mitbestimmung des Personalrats bei Entscheidung über konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen.

http://www.bundesverwaltungsgericht.de
Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zur Mitbestimmung des Personalrats bei Entscheidung über konkrete technische, organisatorische und personelle Maßnahmen.

http://www.gefahrstoffe-im-griff.de/
Das Portal enthält ein Verzeichnis aktueller Gefahrstoff-Datenbanken, die relevante Informationen über das Inverkehrbringen von Gefahrstoffen und den Umgang mit Gefahrstoffen beinhalten. Es listet in einer Übersicht nützliche Arbeitshilfen verschiedener Anbieter zu Gefährdungsbeurteilung, Substitution, Sicherheitsdatenblättern, Gefahrstoffverzeichnis, Betriebsanweisung, Unterweisung und bietet Zugang zu Hilfsmitteln wie Formularen und Vordrucken, Vorschriften und Regeln für den Bereich Arbeitsschutz. Das Portal ist das Ergebnis eines von der Landesanstalt für Arbeitsschutz Nordrhein-Westfalen durchgeführten und von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz geförderten Projekts.

GDL (Länder):
http://www.gefahrstoff-info.de/
Die Gefahrstoffdatenbank der Länder (GDL) liefert zu zahlreichen Stoffen und Stoffgruppen Informationen über Gefahren, Schutzmaßnahmen, Grenzwerte und rechtliche Regelungen. Sie bietet speziellen Nutzern Zugang zu Angaben aus Sicherheitsdatenblättern und informiert über neue oder geänderte gesetzliche Regelungen u. a. zur Einstufung und Kennzeichnung. Aspekte aus relevanten Rechtsvorschriften sind stoff- bzw. stoffgruppenbezogen in die Datenbank integriert. Sie berücksichtigt außerdem die Praxiserfahrung der technischen Aufsichtsbeamten und Spezialkenntnisse der Fachzentren der Bundesländer.

Weiterführende Literatur:


„Gefährdungsbeurteilung nach dem Arbeitsschutzgesetz – gemeinsame Grundsätze zur Erstellung von Handlungshilfen“
Bekanntmachung des BMA vom 01.09.1997 im Bundesarbeitsblatt 1/97, Seiten 74, 75, ISSN 0007-5868
Die Bekanntmachung enthält 20 Grundsätze für die Gestaltung von Handlungshilfen für die Gefährdungsbeurteilung.

Ratgeber zur Gefährdungsbeurteilung. Handbuch für Arbeitsschutzfachleute
1. Auflage. Bremerhaven: Wirtschaftsverlag NW Verlag für neue Wissenschaft GmbH 2012.
ISBN: 978-3-88261-717-7

Bezugsquelle:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
Informationszentrum
Postfach 17 02 02
44061 Dortmund