22. Juli 2026 | Leitfaden
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Leitfaden zum Umgang mit Wasserstoff in Schwefelsäure produzierenden Anlagen
PDF | 317 kB | Stand: 22. Juli 2026
Der Leitfaden unterstützt Betreiber von Schwefelsäureanlagen dabei, Risiken durch unbeabsichtigte Wasserstoffbildung zu vermeiden.
Viele Menschen erinnern sich an Wasserstoff aus dem Chemieunterricht, insbesondere an die Knallgasprobe, die die hohe Reaktivität von Wasserstoff verdeutlicht. In den Anlagen der chemischen Industrie ist Wasserstoff eine Gefahrenquelle, besonders dann, wenn er unbeabsichtigt gebildet wird. Verbindet sich Wasserstoff mit Sauerstoff, kann es zur der beschriebenen Knallgasreaktion kommen. Diese kann zu schweren Schäden an Anlagen und zur Gefährdung von Menschen führen.
Die VCI-Fachvereinigung Anorganische Schwefelverbindungen, in der alle großen Schwefelsäureproduzenten vertreten sind, hat sich daher intensiv mit der Vermeidung und Beseitigung entsprechender Gefahrenquellen auseinandergesetzt. Bereits kleine Mengen Schwefelsäure können bei stillstehenden Anlagen oder bei Wartungsarbeiten in Verbindung mit Wasser zu einer unerwünschten chemischen Reaktion führen – der Korrosion von Eisen aus dem Anlagenmaterial und der damit verbundenen Freisetzung von Wasserstoff. In dem Leitfaden werden entsprechende Maßnahmen vorgestellt, um eine unerwünschte Bildung von Wasserstoff zu vermeiden.
Aktualisierung des Leitfadens
Den Leitfaden stammt ursprünglich aus dem Jahr 2021. Im Juli 2026 wurde er auf Aktualität geprüft. Dabei haben sich keine Änderungen ergeben. Lediglich das Design wurde aktualisiert.
Kontakt
Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.
Dr. Thomas Kullick
Anorganische Schwefelverbindungen, Boden- und Gewässerschutz
- E-Mail: kullick@vci.de