CO₂-Speicherung und -Nutzung

Strategie für klimaneutralen Standort

04. Oktober 2021 | Position

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Gemeinsam mit anderen Industrieverbänden und Umweltstiftungen appelliert der VCI an die nächste Bundesregierung, der Speicherung von CO₂ den Weg zu ebnen, um Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Damit die industrielle Transformation zur Klimaneutralität nicht ins Stocken gerät, müssen zentrale Weichen gestellt werden. © Igor/stock.adobe.com
Damit die industrielle Transformation zur Klimaneutralität nicht ins Stocken gerät, müssen zentrale Weichen gestellt werden. © Igor/stock.adobe.com

Unterstützt wird der Appell unter anderem vom Verband der Industriellen Energie- und Kraftwirtschaft, der Wirtschaftsvereinigung Stahl, BV Glas sowie den Umweltstiftungen 2 Grad und Bellona.

Diese Option, CO2-Emissionen zu verringern, wird nicht nur in Deutschland gesehen: Das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) hat in seinem kürzlich veröffentlichten Bericht erneut auf die Notwendigkeit der CO2-Nutzung und -Speicherung zur Erreichung der weltweiten Klimaziele hingewiesen, insbesondere zur Vermeidung anders nicht minderbarer industrieller Prozessemissionen. Diese Ergebnisse spiegeln auch die Studienlage in Deutschland wider. Die Abscheidung und Speicherung von CO2 aus Industrieprozessen, aus der Feuerung mit Biomasse und langfristig aus der Luft ist unverzichtbar, um die Klimaneutralität zu erreichen. Auf europäischer Ebene, etwa in den Niederlanden, Großbritannien und Skandinavien werden solche Projekte derzeit geplant und befinden sich zum Teil bereits in der Umsetzung.

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Dr. Jörg Rothermel

Kontaktperson

Dr. Jörg Rothermel

Abteilungsleitung: Energie, Klimaschutz und Rohstoffe