Gesundheit: Produktverantwortung konkret

Überblick zur Kooperation von BMU und VCI beim Thema Human-Biomonitoring

Der VCI und das Bundesumweltministerium (BMU) arbeiten seit 2010 in einem Kooperationsprojekt an der Weiterentwicklung des Human-Biomonitorings (HBM). Vorliegende Präsentation gibt einen Überblick über die Inhalte, die Verantwortlichkeiten und die bisher erzielten Ergebnisse dieser weltweit einzigartigen Kooperation.

VCI und Bundesumweltministerium kooperieren seit 2010 beim Human-Biomonitoring. Ziel ist es, die Kenntnisse über chemische Stoffe zu verbessern, die vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. Der Fokus liegt auf Stoffen, die von der Bevölkerung möglicherweise vermehrt aufgenommen werden oder die eine besondere Relevanz für die Gesundheit haben könnten. Dafür werden Analysemethoden entwickelt und in Bevölkerungsstudien angewandt. - Foto: © donfiore - Fotolia.com
VCI und Bundesumweltministerium kooperieren seit 2010 beim Human-Biomonitoring. Ziel ist es, die Kenntnisse über chemische Stoffe zu verbessern, die vom menschlichen Organismus aufgenommen werden. Der Fokus liegt auf Stoffen, die von der Bevölkerung möglicherweise vermehrt aufgenommen werden oder die eine besondere Relevanz für die Gesundheit haben könnten. Dafür werden Analysemethoden entwickelt und in Bevölkerungsstudien angewandt. - Foto: © donfiore - Fotolia.com

Ziel der Kooperation ist es, die Kenntnisse über chemische Stoffe zu verbessern, die etwa über Lebensmittel und Trinkwasser, Luft, Kosmetika oder Gebrauchsgegenstände vom menschlichen Organismus aufgenommen werden können. Der Fokus liegt auf Stoffen, die von der Bevölkerung möglicherweise vermehrt aufgenommen werden oder die eine besondere Gesundheitsrelevanz haben könnten. Nach 10 Jahren gemeinsamer Projektarbeit beim Human-Biomonitoring haben das Bundesumweltministerium (BMU) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) ein wichtiges Etappenziel, die geplante Zielgröße von 50 auszuwählenden Chemikalien, erreicht.

Von 2010 bis 2020 wurden fünfzig Stoffe ausgewählt, für die erstmals Analysemethoden entwickelt werden. Damit soll anschließend die Belastung der Bevölkerung mit diesen Stoffen verlässlich gemessen werden.

Für die Entwicklung der Nachweisverfahren hat der VCI die Verantwortung übernommen und wird dabei von einem hochrangigen Expertenkreis aus Wissenschaft und Forschung, der Industrie und einschlägigen Fachbehörden unterstützt. Insgesamt konnten seit 2010 26 neue Methoden für die Stoffe DINCH, DPHP, MDI, HBCDD, 4-Nonylphenol, 4-tert-Octylphenol, NMP, NEP, 2-MBT, 4-MBC, BHT, DEHTP, Lysmeral, CIT/MIT (3:1), Geraniol, TOTM, Mesamoll, DEHA, Octocrylen, 7-Hydroxycitronellal, Climbazol, UV-328, Octisalat, TDCPP, Uvinul A Plus und Ethoxyquin erarbeitet werden. Weitere Methoden sind in Arbeit. Zu einigen Methoden gibt es bereits wissenschaftliche Veröffentlichungen.

Für die Anwendung der Methoden liegt die Verantwortung bei BMU und dem Umweltbundesamt. Die neuen Analysemethoden werden bevorzugt in den beiden großen Monitoringstudien des Bundes – der Deutschen Umweltstudie zur Gesundheit GerES des Umweltbundesamtes und an Proben der Umweltprobenbank – angewandt, um Daten über die Belastung der Allgemeinbevölkerung oder ggf. deren zeitliche Entwicklung zu gewinnen. Erste veröffentlichte Ergebnisse liegen bereits vor.

Den vollständigen Überblick mit einem Umfang von 25 Seiten finden Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite (sog. „Ergänzende Downloads").

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Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dipl.-LMChem. Ulrike Zimmer

E-Mail: zimmer@vci.de