Notfallmanagement

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Die Störfallverordnung verpflichtet Betreiber von gefährlichen Anlagen, interne Alarm- und Gefahrenabwehrpläne zu erstellen sowie den zuständigen Behörden die notwendigen Informationen für die Erstellung eines externen Abwehrplans zur Verfügung stellen. Die Gefahrenabwehr obliegt den Werk- bzw. den öffentlichen Feuerwehren, die per Gesetz mit Sonderweisungsrechten gegenüber dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern ausgestattet sind.

Das Zusammenspiel zwischen Betrieb, Feuerwehren, Behörden und anderen Rettungs- und Hilfsdiensten ist für den Ereignisfall von den Unternehmen im Vorfeld zu klären und den lokalen Gegebenheiten anzupassen. Insofern ist vorbeugend von den Unternehmen die Notfallorganisation zu planen. Hierbei sind auch, sofern bundeslandübergreifende Ereignisse zu betrachten sind, die unterschiedlichen Zuständigkeiten sowie Feuerwehrgesetze, die in der Verantwortung der Bundesländer liegen, zu berücksichtigen. Dadurch können sich auch die Abläufe und die verwendeten Begriffe von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Auch sind bei einem Ereignis, welches sich auf mehrere Regierungspräsidien oder Kommunen auswirken kann, die unterschiedlichen Zuständigkeiten hinsichtlich der Notfallplanung zu berücksichtigen.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Thilo Höchst

E-Mail: hoechst@vci.de


Notfallmanagement - Gefahrenabwehr

Stand: Dezember 2010
Der Leitfaden soll Hilfestellung zum Aufbau einer Notfallorganisation im Unternehmen bieten. Insbesondere kleinere und mittlere Standorte der chemischen und pharmazeutischen Industrie stehen im Fokus des Leitfadens. Auf Industrieparks mit mehreren Unternehmen kann dieser Leitfaden sinngemäß übertragen werden, wenn die Trennung der Verantwortlichkeiten, die sich aus der Struktur eines Industrieparks ergibt, berücksichtigt wird. Für den Leitfaden wurden die Erfahrungen aus VCI-Mitgliedsunternehmen gesammelt und zusammengefasst.

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