Mittelstandstag 2025

Alle vergangenen Termine anzeigen
Mittelstandstag 2025 | VCI
Datum
10.07.2025
10:00 Uhr 16:30 Uhr
Ort
Deloitte Office „The Stage“ und „Smart Factory”, Erna-Scheffler-Straße 4, 40476 Düsseldorf
Veranstalter
VCI, „DIE FAMILIENUNTERNEHMER“
Kontaktperson

Jochen Renz

Bereichsleitung Strategie und Kommunikation

E-Mail: renz@vci.de

Auf dem Podium v. l. n. r. Moderatorin Maria Grunwald, VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup, Bozidar Radner, Energy & Chemicals Leader bei Deloitte Germany and Deloitte Central Europe und Marco van der Meer, Regionalvorsitzender Niederrhein beim Verband der Familienunternehmer.
Auf dem Podium v. l. n. r. Moderatorin Maria Grunwald, VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup, Bozidar Radner, Energy & Chemicals Leader bei Deloitte Germany and Deloitte Central Europe und Marco van der Meer, Regionalvorsitzender Niederrhein beim Verband der Familienunternehmer. © VCI / Heiko Laschitzki

Den Digitalisierungssprung schaffen!

Beim VCI-Mittelstandstag drehte sich alles um die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung. Gemeinsam mit den Veranstaltungspartnern Deloitte und dem Verband der Familienunternehmer boten wir praxisnahes Know-how zu aktuellen Schlüsselthemen.

Veranstaltungsort war „The Stage“ bei Deloitte in Düsseldorf – inklusive Einblick in die dortige „Smart Factory“, die als Showroom für digitale Anwendungen diente. Ziel war es, mittelständischen Unternehmen konkrete Impulse zu geben, wie sie digitale Technologien erfolgreich einsetzen können. Dabei wurden zwei Spotlight-Themen beleuchtet, die den Mittelstand derzeit auf Trab halten: die Wahrung von Cybersicherheit und die Einführung und Anwendung von KI im Unternehmen.

Politik muss den Grundstein legen

Ein Highlight der Veranstaltung war eine lebhafte Podiumsdiskussion mit Vertretern der Kooperationspartner. Hier im Fokus: die Rolle der Politik. Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des VCI, legte dabei den Finger in die Wunde: „Deutschland hinkt bei der Digitalisierung extrem hinterher. Das können wir uns als drittgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht leisten.“ Er zeigte sich aber optimistisch, weil das neu geschaffene Digitalministerium mit Karsten Wildberger als Minister besetzt ist, der selbst Unternehmenserfahrung mitbringt und auch für das verzahnte Thema Staatsmodernisierung zuständig ist. Große Entrup forderte diesbezüglich, dass die Verwaltung zur Unterstützung der Unternehmen stärker digitalisiert und Bürokratie abgebaut werden müsse: „Um voranzukommen, brauchen Unternehmen wieder mehr Freiheiten, der Staat muss sich darauf beschränken, die Rahmenbedingungen zu schaffen.“ Marco van der Meer, Regionalvorsitzender Niederrhein beim Verband der Familienunternehmer, pflichtete Große Entrup bei und verwies auf Fortschritte in anderen Ländern der EU. Fabian Mihailowitsch von Deloitte attestierte dem Mittelstand gute Fortschritte bei der Digitalisierung, forderte aber gerade mit Blick auf die Datensicherheit auch eine offene Fehlerkultur.

Austausch bringt Fortschritt

Transparenz und Austausch standen auch bei den Beiträgen zu den Fokusthemen Cybersicherheit und KI im Vordergrund. Benjamin Grimmel und Lennart Hornauer von Deloitte betonten insbesondere die Gefahr von Cyberangriffen und die Notwendigkeit, alle Mitarbeitenden fortlaufend zu schulen. Zudem empfahlen sie, Cybersecurity im Unternehmen auch immer entlang der eigenen Wertschöpfungskette zu denken. Horst Moll, Security-Beauftragter beim Unternehmen Miltenyi Biotec B.V., berichtete von Cyberangriffen auf sein Unternehmen und plädierte für mehr Offenheit im Erfahrungsaustausch. Gerade als Forschungsunternehmen arbeite man immer mit der neuesten Technik und sei deshalb anfällig. Insofern sei Security eine Daueraufgabe, die von der Geschäftsführung als Must-have erachtet und vom ganzen Unternehmen mitgetragen werden müsse.

Beim Spotlight-Thema KI erläuterte Björn Bringmann von Deloitte die praktische Anwendung und die Potenziale von KI. Sein Fazit: Besser nicht vereinzelte Use-Cases durchführen, sondern einen ganzen Prozess identifizieren, der digitalisiert wird. Gerade Mittelständler punkten hier mit Agilität. Thomas Strehlow und Lukas Lötters vom Start-up Oraylis GmbH stellten KI-Erfahrungsberichte und Showcases aus dem Mittelstand vor. Sie erläuterten die Erfolgsfaktoren für erfolgreiche KI-Projekte: Daten und Menschen sowie Werte und Normen müssen miteinander integriert werden.

Zu den Präsentationen

Die doppelte Bedrohung: Cyberangriffe von außen, Regulierung von oben (Deloitte)PDF | 2 MB | Stand: 10. Juli 2025

Kundenerfolge mit KI im Mittelstand (ORAYLIS)PDF | 2 MB | Stand: 10. Juli 2025

Highlightvideo