Krieg in der Ukraine bremst Industrie

14. September 2022 | Information

Die Industrie in Europa leidet mehr als andere Regionen unter den Folgen des Angriffskrieges Russlands in der Ukraine.

Der Mangel an Fachkräften sowie Ausrüstung und Material trägt zur Verschärfung von Lieferengpässen bei. © ekkaluck/stock.adobe.com
Der Mangel an Fachkräften sowie Ausrüstung und Material trägt zur Verschärfung von Lieferengpässen bei. © ekkaluck/stock.adobe.com

Die hohen Energiepreise lassen die Kosten steigen und verschlechtern die Wettbewerbsposition. Insbesondere die Grundstoffindustrien und gasintensive Industrien mussten im Jahresverlauf ihre Produktion drosseln. Die Stimmung in den Unternehmen verschlechterte sich dabei kontinuierlich. Insbesondere in Deutschland, Italien, Polen und Spanien sank das Geschäftsklima der Industrie. Eine Entspannung ist nicht in Sicht.

Die Energiekrise, der Mangel an Chips und Material sowie die hohen Rohstoffkosten werden die Produktionsmöglichkeiten einschränken. Die Inflation, steigende Zinsen und eine insgesamt unsichere Lage bremsen die Investitionen. Hinzu kommen die gestiegenen geopolitischen Risiken. In Summe dürften diese Entwicklungen zu einer insgesamt schwachen Industrieproduktion führen.

Die aktuelle Lage in der Gesamtwirtschaft und in der Industrie wichtiger Länder und Regionen sowie die Prognosen für 2022 und 2023 finden Sie in der aktuellen Business Worldwide .

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Dipl.-Volksw. Christiane Kellermann

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Dipl.-Volksw. Christiane Kellermann

Konjunktur, Investitionen & Innovationen, Energie & Klima