Dichtigkeit von Flanschverbindungen

Bauteilversuch Novelle TA Luft (Entwurf)

02. März 2022 | Leitfaden

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Bei der Überarbeitung der TA Luft hat es bei den Anforderungen an Flanschverbindungen eine Verschärfung gegeben.

Beim Montieren von Flanschverbindungen sind zahlreiche Vorgaben zu beachten. Die Anforderungen an Flanschverbindungen werden bei der Überarbeitung der TA Luft verschärft. - Foto: © Andrei Merkulov - Fotolia.com
Beim Montieren von Flanschverbindungen sind zahlreiche Vorgaben zu beachten. Die Anforderungen an Flanschverbindungen werden bei der Überarbeitung der TA Luft verschärft. - Foto: © Andrei Merkulov - Fotolia.com

Wie bisher wird eine technisch dichte Flanschverbindung gefordert. Eine Bauartprüfung der Dichtung ist jedoch nicht mehr ausreichend. Vielmehr wird für alle Flanschverbindungen die Dichtheitsklasse L 0,01 mit der entsprechenden spezifischen Leckagerate ≤ 0,01mg/(s*m) für das Prüfmedium Helium oder andere geeignete Prüfmedien wie z. B. Methan gefordert.

Für nicht nach DIN EN 1591-1 berechenbare Flanschverbindungen, z. B. Glas, Email oder Kunststoff, kann der Dichtheitsnachweis durch einen Bauteilversuch der gesamten Flanschverbindung (Flansch, Dichtung, Verschraubungselemente) erbracht werden.

In dem Dokument [Bauteilversuch im Sinne der novellierten TA Luft (Entwurf)] werden Randbedingungen für diesen Bauteilversuch festgelegt.

Das Dokument [Blanko-Prüfbericht zum Bauteilversuch im Sinne der novellierten TA Luft] liefert eine Vorlage für einen vereinheitlichten Prüfbericht. Dieser ist zu verwenden, dabei sind die kursiven Textpassagen entsprechend anzupassen.

Sie finden die Dokumente im Download-Bereich im Kopf dieser Seite.

Diese Dokumente wurden im Adhoc-Arbeitskreis „Alternativer Bauteilversuch nach novellierter TA Luft“ des VCI erarbeitet.

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Dipl.-Ing. Benjamin Wiechmann

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