Fonds der Chemischen Industrie (FCI)

1,6 Millionen Euro für Chemie-Lehre

05. Mai 2026 | Pressemitteilung

Die Förderung des FCI verankert Data Science im Chemiestudium und stärkt digitale Kompetenzen.

  • Millionenimpuls für moderne Chemie-Lehre
  • 23 Hochschulen und Universitäten profitieren
  • Bedeutung von Data Science in Chemie- und Pharmaindustrie steigt

Die Chemie wird digitaler – und die Ausbildung zieht nach: Der Fonds der Chemischen Industrie (FCI) unterstützt die Hochschullehre an 19 Universitäten und 4 Hochschulen mit knapp 1,6 Millionen Euro, um Data Science im Chemiestudium fest zu verankern. Ziel ist es, Studierende besser auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten chemisch-pharmazeutischen Industrie vorzubereiten. Die Förderung erhalten die Universitäten in Aachen, Berlin, Clausthal, Dortmund, Duisburg-Essen, Freiburg, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Jena, Kaiserslautern, Karlsruhe, Konstanz, Leipzig, Mainz, Saarbrücken, Ulm, Wuppertal und Würzburg sowie die Hochschulen in Dresden, Gelsenkirchen, Mannheim und Nürnberg.

„Die ausgewählten Projekte überzeugen durch innovative Lehrkonzepte. Sie sind vielfältig, qualitativ stark und zeigen, wie sehr sich die Anforderungen im Chemiestudium verändern. Ganz klar ist: Studierende brauchen eine Ausbildung, die mit der technologischen Entwicklung in der chemisch-pharmazeutischen Industrie Schritt hält. Genau hier setzen wir mit unserer Förderung an: Data Science gehört ins Chemiestudium. So stärken wir Qualifikation, Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit“, sagt FCI-Geschäftsführerin Ulrike Zimmer.

Unterstützt werden Lehrkonzepte, die datenwissenschaftliche Methoden zum festen Bestandteil des Studiums machen: von Künstlicher Intelligenz in der Datenanalyse und Prozessoptimierung über Laborautomatisierung bis hin zu praxisnahen Programmierangeboten und der Einführung elektronischer Laborjournale. Viele Vorhaben sind interdisziplinär angelegt und verbinden bewusst Chemie mit Informatik und Statistik.

Ein zentrales Element der Förderung ist die Eigenbeteiligung der Hochschulen: Sie müssen zusätzlich zu den Mitteln des Fonds eigene Gelder in Höhe von 20 Prozent der Fördersumme einbringen. So wird aus der Förderung ein gemeinsames Investment in die Qualität der Lehre.

Die Maßnahme unterstreicht das Engagement des FCI für exzellente Ausbildung und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Der Fonds der Chemischen Industrie wurde 1950 gegründet und ist das Förderwerk des Verbandes der Chemischen Industrie. Er stellt 2026 rund 14,7 Millionen Euro für die Grundlagenforschung, den wissenschaftlichen Nachwuchs und den Chemieunterricht an Schulen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie unter www.vci.de/fonds .

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail: presse@vci.de

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 Monika von Zedlitz

Monika von Zedlitz

Pressesprecherin Bildungs-/Forschungspolitik, Verkehrsinfrastruktur/Logistik/TUIS, Genehmigungsverfahren/Anlagensicherheit/Chemieparks, Recht/Steuern, Responsible Care, Expertenticker Umwelt & Sicherheit