Standortvorteile von Chemieparks

Große Vorteile durch Synergieeffekte und erprobte Infrastruktur

Investoren treffen in deutschen Chemieparks auf eine bewährte Infrastruktur. Die Betreibergesellschaften der Parks sind oftmals aus großen Chemieunternehmen hervorgegangen, die sich auf Produktion sowie Forschung und Entwicklung konzentrieren.​​

Im Zuge dieser Restrukturierung haben sie Dienstleistungen und Aufgaben ausgegliedert. An den Standorten sind Betreibergesellschaften entstanden, die als Local Player viele Jahrzehnte Erfahrung im Betrieb von Chemieanlagen haben und auf die Bedürfnisse der Chemieunternehmen am Standort gezielt eingehen können.

Durch die Ansiedlung vieler Unternehmen entstehen Synergieeffekte. Firmen können gemeinsam Energie, Rohstoffe und Zwischenprodukte beziehen sowie Anlagen und Einrichtungen nutzen. So lassen sich Kosten sparen. Durch die Vielfalt der Unternehmen am Standort werden zahlreiche Chemikalien vom Grundstoff bis zur Spezialität im Verbund hergestellt, die über engmaschige Rohrleitungssysteme kurzfristig an einem Ort verfügbar sind. Viele Vorteile, die nicht nur großen Unternehmen die Standortentscheidung erleichtern. Auch für kleine Chemieunternehmen und Start-ups sind die Chemieparks interessant.

Breites Dienstleistungsangebot: Die Betreiber schreiben Service groß

Die lokalen Betreiber bieten Investoren ein breites Spektrum an Dienstleistungen, die alle Aktivitäten von der Planung über den Bau bis hin zum Betrieb von Anlagen umfassen. Gute Kontakte zu den Behörden ermöglichen kurze Genehmigungsverfahren – Anlagen können so per „Plug and play“ den Betrieb aufnehmen. Die Betreiber helfen bei der Anwendung nationaler Vorschriften. Neben der Versorgung mit Energie und Wasser gehören die Verfahrens- und Anlagensicherheit, der Umwelt-, Brand- und Werkschutz, die Abfallentsorgung und vieles mehr zum Angebot.

Schnell bei den Kunden: Anschluss an internationale Verkehrsknotenpunkte und Pipeline-Netze

Deutschland liegt im Zentrum Europas. Die geringe Entfernung zu den EU-Mitgliedstaaten und den angrenzenden Regionen eröffnet neue Absatzchancen. Die deutschen Chemieparks sind an den wichtigen internationalen Verkehrsknotenpunkten angesiedelt. Von dort ist es über das dichte deutsche Straßen- und Schienennetz sowie die Binnenschifffahrtsstraßen nur noch ein Katzensprung zu den Märkten in Deutschland und im europäischen Ausland. Tiefseewasserhäfen stellen zudem den Zugang zu den internationalen Seehandelswegen sicher. Und nicht zuletzt muss die Ware sicher beim Kunden ankommen. Dafür sorgen erfahrene, auf Chemietransporte spezialisierte Unternehmen.

Ein außerordentlich gut ausgebautes internationales Pipelinenetz für Rohstoffe und Zwischenprodukte stellt in der Regel die nahezu unbegrenzte Einbindung in den chemischen Produktverbund sicher. Und schließlich spielt am Standort die Nähe zu den Kunden selbst eine wichtige Rolle, denn rund 50 Prozent der Produktion wird an Kunden innerhalb der Branche geliefert.

Hochqualifizierte Mitarbeiter: Enge Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungsinstituten

Zu den Erfolgsfaktoren der deutschen Chemieparks gehört das dichte Netz an Universitäten, Fachhochschulen und Forschungseinrichtungen, zu denen enge Kontakte bestehen. In ihnen finden Investoren Partner für Innovationen. Zudem hat die chemische Industrie in Deutschland schon immer viel Wert auf die Ausbildung und kontinuierliche Qualifikation ihrer Mitarbeiter gelegt. Denn sehr gut ausgebildetes Personal ist die Basis für den Betrieb hoch spezialisierter Hightech-Anlagen und die Herstellung innovativer Chemieprodukte. Fortbildungseinrichtungen in den Chemieparks stehen bereit, um die theoretischen und praktischen Kenntnisse der Mitarbeiter immer auf dem neuesten Stand zu halten.

Mehr Infos auch unter http://www.chemicalparks.com​

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Thilo Höchst

E-Mail: hoechst@vci.de