15. September 2026 | Position
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VCI-Eckpunkte zu Verbesserungen der handelspolitischen Schutzinstrumente
PDF | 192 kB | Stand: 25. August 2026
Der Importdruck steigt – auch durch unfaire Handelspraktiken. Welche Schutzinstrumente nun helfen können.
Die wirtschaftliche Lage der europäischen Chemieindustrie ist so schwierig wie seit Dekaden nicht mehr. Schwache Nachfrage, Transformationsherausforderungen, neue Produktionskapazitäten in China und die US-Zollpolitik haben die Diskussion über die Sicherung des Chemiestandorts EU verstärkt.
Damit wächst die Nachfrage nach Schutzmaßnahmen gegenüber unfairem Wettbewerb. Wir haben daher unsere Positionierung aus dem Jahr 2011 aktualisiert. Die Chemie- und Pharmaindustrie ist durch komplexe Wertschöpfungsketten mit Tausenden Produkten geprägt. Schutzzölle schaffen innerhalb der Branche Gewinner und Verlierer. Die Balance von Hersteller- und Kundeninteressen muss deshalb gewahrt bleiben.
Wir halten am Dreiklang von Offenheit, regelgebundenem Handel und bilateralen Partnerschaften fest. Die veränderte geopolitische Situation erfordert zugleich Anpassungen für besseren Handelsschutz.
Im Fokus stehen zunächst Antidumping, Antisubventionsmaßnahmen und Ausgleichszölle sowie Schutzmaßnahmen sogenannte Safeguards. Wir wollen den bestehenden Rahmen praktisch verbessern und Safeguards für die Chemie im Einzelfall prüfen. Handelsschutz darf jedoch kein Ersatz für standortpolitische Hausaufgaben sein. Der Industriestandort EU ist zu stärken und der EU-Binnenmarkt zu vertiefen.
Das vollständige Positionspapier "VCI-Eckpunkte zu Verbesserungen der handelspolitischen Schutzinstrumente: Schutz und Wettbewerbsfähigkeit in Chemie-Wertschöpfungsketten in Einklang bringen" steht zum Download zur Verfügung und wird fortlaufend aktualisiert.
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