22. Juli 2026 | Pressemitteilung
Die Start-up- und Scale-up-Strategie der Bundesregierung ist ein wichtiger Schritt für den heimischen Biotech-Standort.
Mit der heute vom Kabinett beschlossenen Start-up- und Scale-up-Strategie will die Bundesregierung den Innovationsstandort Deutschland stärken. Dafür setzt sie mit der Biotechnologie einen strategischen Schwerpunkt bei der Wachstumsfinanzierung. Für die Deutsche Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) ein wichtiger Schritt, um Deutschland als Gründerland voranzubringen. Jetzt kommt es darauf an, dass aus der Strategie auch ein wirtschaftlicher Erfolg wird.
DIB-Geschäftsführer Ricardo Gent kommentiert: „Die Strategie vollzieht den richtigen Wechsel – vom ‚Gründen‘ zum ‚Gründen und Skalieren einer Innovation in den industriellen Maßstab‘. Die geplanten Finanzierungsinstrumente müssen den Weg vom Forschungsergebnis bis zur Produktion abdecken. Wachstumskapital ist dafür unverzichtbar, ist aber in der Biotechnologie nur Teil der Lösung. Damit Innovation nicht ins Ausland abwandert, braucht es zwingend ein Zusammenspiel von Finanzierung, Regulierung, Infrastruktur und Produktion. Nur so können Biotech-Start-ups wachsen, produzieren und international erfolgreich sein. Start-up-Strategie, Hightech-Agenda Deutschland und EU-Biotech-Act müssen außerdem eng verzahnt werden, damit aus politischen Strategien messbarer Fortschritt für den heimischen Biotech-Standort wird.“
Hintergrund
Mit der Start-up- und Scale-up-Strategie will die Bundesregierung Deutschland als Standort für junge, innovative Unternehmen stärken; mit einem besonderen Fokus darauf, dass Start-ups nicht nur gegründet, sondern auch wachsen können.
Die DIB ist die Biotechnologievereinigung des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. und seiner Fachverbände.
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Monika von Zedlitz
Pressesprecherin Bildungs-/Forschungspolitik, Verkehrsinfrastruktur/Logistik/TUIS, Genehmigungsverfahren/Anlagensicherheit/Chemieparks, Recht/Steuern, Responsible Care, Expertenticker Umwelt & Sicherheit
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