24. August 2026 | Information
Als Excel-Tabellen erhalten Sie monatsaktuell Daten zum Chemieaußenhandel* nach Ländern und Sparten. Ebenso finden Sie die endgültigen Jahreszahlen des Chemiehandels für die Jahre 2004 bis 2024.
Für die deutsche Chemie- und Pharmakonjunktur ist die Auslandsnachfrage der wichtigste Impulsgeber. Der Auslandsumsatz hat mittlerweile einen Anteil von 62 Prozent am Gesamtumsatz der Branche.
Die endgültigen Jahreszahlen 2024 im Außenhandel bestätigen allerdings ein ernüchterndes Bild.
Nach den starken Rückgängen im Vorjahr, stagnierte der Handel mit chemischen und pharmazeutischen Erzeugnissen im Jahr 2024. Chemiewaren und Pharmazeutika im Wert von 255 Mrd. wurden exportiert, -0,01 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Importiert wurden Waren im Wert von knapp 179 Mrd. Euro. Da die Importe noch etwas schwächer ausfielen als die Exporte, stieg allerdings der Außenhandelssaldo. Während der Chemiehandel sowohl bei Ex- als auch bei Importen Rückgänge verzeichnen musste, stieg der Pharmahandel. Dort nahmen allerdings insbesondere die Importe kräftig zu, so dass die Bilanz sogar schlechter ausfiel als im Vorjahr.
Insgesamt ist der Chemie- und Pharmahandel unter Druck. Eine weiterhin geringe preisliche Wettbewerbsfähigkeit auf den Auslandsmärkten und jetzt noch die Zölle im wichtigen US-Markt dürften die Exporteure weiter belasten.
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