Fonds der Chemischen Industrie fördert Hochschule Fresenius in Idstein mit 30.000 Euro

Mit einer Förderung in Höhe von 30.000 Euro unterstützt der Fonds der Chemischen Industrie den Fachbereich Chemie & Biologie der Hochschule Fresenius in Idstein.

Angeschafft werden soll ein Niedrigfeld-NMR-Spektrometer. Ressourcen und Rohstoffe werden knapper, daher ist deren effiziente Nutzung von großem Interesse. Prozesskontrolle und Reaktionsmonitoring helfen, sorgsam mit diesen Ressourcen umzugehen. Hier leistet die Niederfeld-NMR-Spektroskopie ihren Beitrag vor allem dort, wo optische Methoden an ihre Grenzen stoßen.

Für Prof. Dr. Monika Buchholz, Studiendekanin Angewandte Chemie für Analytik, Forensik und Life Science an der Hochschule Fresenius, ist diese Technik zukunftsweisend. „Die Studierenden lernen die NMR-Spektroskopie als Methode zur Strukturaufklärung und Quantifizierung kennen und werden so auf Arbeitsweisen in der Industrie vorbereitet. Die Weiterentwicklung der NMR-Spektrometer in den letzten Jahren zu einfach bedienbaren Tischgeräten macht die NMR-Spektroskopie für den Einsatz in der Lehre interessant. Unter anderem für die Bewertung und Optimierung von Synthesen nach den Kriterien der grünen Chemie. Aber auch in Bereichen wie der Polymerchemie, der Forensik, der Lebensmittelanalytik und der Diagnostik“, erklärt Buchholz. „Sie können mit diesem instrumentell-analytischen Verfahren Daten ermitteln, die für die fundierte Erstellung und Auseinandersetzung mit Themen wie Stoffstrom- und Ökobilanzen sowie Lebenszyklusanalysen essentiell sind. Mit diesem analytischen Blick auf die stofflichen Aspekte industrieller Wertschöpfungsketten leisten sie einen Beitrag zur nachhaltigen Chemie. Wir freuen uns daher sehr über die Zuwendung des Fonds,“ ergänzt Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld, Dekan des Fachbereichs Chemie und Biologie.

Gregor Disson, Geschäftsführer des Landesverbands Hessen im Verband der Chemischen Industrie (VCI Hessen) lobt das herausragende Engagement des Fonds als Förderwerk der Chemischen Industrie. „Das Wissen um und das Handeln nach den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDG), ist für unsere Branche praxisrelevant. Als Schlüsselindustrie für technologischen Fortschritt kommen wir mit dieser Expertise zum Beispiel im Bereich der Circular Economy zu innovativen und nachhaltigen Lösungen. Die aktuelle Zeit zeigt erneut deutlich auf, wie wichtig gut ausgebildete naturwissenschaftliche Mitarbeiter für unsere Industrie aber auch die Gesellschaft sind“, sagt Disson.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Sula Lockl

E-Mail: lockl@vci.de

RA Gregor Disson

E-Mail: disson@vci.de