VCI Hessen Mitgliederversammlung

Deutschland 2045 im Fokus

25. Juni 2026 | Bericht

Auf der Mitgliederversammlung des VCI Hessen wurde die neuen VCI-Studie „Deutschland 2045“ vorgestellt.

Matthias Wagner (Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen), Heiko Kasseckert (MDL, CDU Hessen), Kerstin Oberhaus (Standortleiterin, Evonik Hanau-Wolfgang) und Martin Kersten (Geschäftsführender Gesellschafter, G.E. Habich’s Söhne) diskutierten die Zukunft der Branche. © VCI Hessen / Bonitomedia
Matthias Wagner (Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/Die Grünen), Heiko Kasseckert (MDL, CDU Hessen), Kerstin Oberhaus (Standortleiterin, Evonik Hanau-Wolfgang) und Martin Kersten (Geschäftsführender Gesellschafter, G.E. Habich’s Söhne) diskutierten die Zukunft der Branche. © VCI Hessen / Bonitomedia

Im Rahmen der gestrigen Mitgliederversammlung des VCI Hessen stand mit der neuen VCI-Studie „Deutschland 2045“ ein zentrales Zukunftsthema im Mittelpunkt der Diskussion. Vorgestellt wurden die Ergebnisse von Björn Theis, Vice President & Head of Foresight bei Evonik und Ralph Marquardt, Senior Vice President Evonik Site Transformation. Die Studie skizziert fünf plausible Zukunftsszenarien für Deutschland und fragt, welche Rolle die Chemie- und Pharmaindustrie spielen wird. Zusätzlich zeigt sie auf, wie politische Entscheidungen, Innovationskraft und gesellschaftliche Rahmenbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit prägen. Sie macht deutlich: Ohne mutige Reformen droht der Standort weiter an Dynamik zu verlieren und zu einem Industriemuseum zu werden. Zugleich liefert die Studie konkrete industriepolitische Handlungsempfehlungen – von wettbewerbsfähigen Energiepreisen über Bürokratieabbau bis hin zur strategischen Förderung neuer Wachstumsfelder.

Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verbänden tauschten sich im Anschluss bei einer Paneldiskussion darüber aus, wie sich der Industriestandort Deutschland und Hessen langfristig entwickeln kann und welche Weichen heute gestellt werden müssen. An der Diskussion beteiligten sich Heiko Kasseckert, Mitglied des Hessischen Landtags, Martin Kersten, geschäftsführender Gesellschafter von G.E. Habich’s Söhne, Kerstin Oberhaus, Standortleiterin von Evonik in Hanau-Wolfgang sowie Mathias Wagner, Vorsitzender der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag. Moderiert wurde das Panel von Ralph Marquardt und Ursula Kirchner (VCI Hessen).

In der Paneldiskussion der Mitgliederversammlung griffen die Teilnehmenden die Impulse der Studie auf und diskutierten gemeinsam die Herausforderungen für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Hessen und Deutschland. Einigkeit bestand darin, dass Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und verlässliche Rahmenbedingungen entscheidend sind, um Wertschöpfung und Beschäftigung langfristig zu sichern.

Die vollständige Studie „Deutschland 2045“ mit allen Szenarien und Handlungsempfehlungen finden Sie hier .

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 Johanna Pöhland

Johanna Pöhland

Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit