Runder Tisch der NRW-Chemieverlader mit der DB gestartet

Damit NRW den Zug nicht verpasst

Mehr Güter auf die Schiene. Diese Absicht eint die Deutsche Bahn (DB) und die Vertreterinnen und Vertreter der zehn im Aktionsbündnis Verkehrsinfrastruktur des Verbands der Chemischen Industrie NRW (VCI NRW) vertretenen Unternehmen. Zu den damit verbundenen Herausforderungen ist nun ein Runder Tisch der beiden Akteure gestartet.

Ziel ist es, über einen lösungsorientierten Austausch Projekte in Nordrhein-Westfalen gemeinsam anzugehen und so den Schienengüterverkehr zu stärken, die Voraussetzungen für weitere Verlagerungen von der Straße auf die Schiene zu schaffen und damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Logistik zu leisten.

„Ein wichtiger Baustein, um die Klimaziele zu erreichen, ist der nachhaltige Gütertransport. Ein zentraler Baustein dabei: Mehr Verkehre auf die Schiene. Nordrhein-Westfalen mit seinen zahlreichen Chemiestandorten steht dabei für unsere Branche ganz besonders im Blickpunkt. Die Versorgung der Industrie, der weitere Weg der verarbeiteten Waren und die Transitverkehre sorgen in NRW für besonders belastete Netze und eine hohe Komplexität. Deswegen freuen wir uns über den nun gestarteten Dialog mit der DB, über deren Infrastruktur unsere Produkte rollen“, sagte Gerd Deimel, Sprecher des VCI NRW Aktionsbündnisses Verkehrsinfrastruktur.

Im Fokus der zahlreichen Unternehmensvertreter standen Themen wie etwa die besonders stark belasteten Schienen- und Rangierkapazitäten im Raum Köln sowie Überlegungen, wie Informationen zu Baustellen in NRW zuverlässig auch bei den Verladern ankommen. Dabei wurde auch die Bedeutung des gegenseitigen Verständnisses von Abläufen und Prozessen entlang der Wertschöpfungskette betont.

Werner Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB AG für NRW: „Wachsende Handelsströme führen zu mehr Güterverkehr. Bis zum Jahr 2030 rechnen wir mit einem Zuwachs von mehr als 20 Prozent – das kann allein über die Straße nicht abgewickelt werden. Deshalb brauchen wir eine starke Schiene, für einen reibungslosen Güterverkehr, auch über europäische Landesgrenzen hinweg. Damit wird die Deutsche Bahn ihrer Verantwortung gerecht – für das Klima, für die Menschen und für die Wirtschaft. Wir freuen uns, in diesem Sinne zusammen mit der chemischen Industrie innovative Projekte anzugehen.“

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Mail: waeckers@nrw.vci.de
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