Chemie- und Papierunternehmen gründen Energieeffizienznetzwerk

„ChePap Rhein-Ruhr“ - erstes seiner Art zwischen den beiden Branchen

Heute findet am Chemiestandort in Oberhausen im Beisein von Karl-Uwe Bütof, der für die Industrie zuständige Abteilungsleiter im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen, die offizielle Unterzeichnung der Vereinbarung zur Bildung des „Energieeffizienznetzwerk ChePap Rhein-Ruhr“ statt. Der Name setzt sich aus den beteiligten Branchen Chemie und Papier zusammen, die mit ihren energieintensiven Prozessen auf eine hohe Energieeffizienz angewiesen sind.

Die Verbesserung der Energieeffizienz ist ein zentrales Ziel der Energiewende. Für eine wettbewerbsfähige Produktion ist Energieeffizienz von existenzieller Bedeutung. Der Verband der Chemischen Industrie in NRW (VCI NRW) als zentraler Branchenverband des Chemiestandortes sieht sich dabei in einer besonderen Verantwortung und übernimmt deshalb die Trägerschaft des „Energieeffizienznetzwerk ChePap Rhein-Ruhr“. Grundlage für dieses Netzwerk ist die im Dezember 2014 von der Bundesregierung mit den führenden Wirtschaftsverbänden vereinbarte Initiative zur Bildung von 500 neuen Energieeffizienz-Netzwerken in Deutschland. Die Moderation und Energieberatung des Netzwerkes übernimmt Steffen Roß, Geschäftsführer von WiRo Consultants, eines auf Energieeffizienzberatung und Energiemanagement spezialisierten Unternehmens aus Aachen.

„Wir sind es als Unternehmen der chemischen Industrie gewohnt, im Verbund und in Wertschöpfungs-ketten zu arbeiten. Für die Gründung dieses bislang einzigartigen Energieeffizienznetzwerkes war es somit für uns ganz natürlich, dies auch mit Unternehmen aus einer weiteren Branche, der Papierindustrie, gemeinsam zu tun “, so Dr. Peter Heymanns, OXEA GmbH, ein maßgeblicher Initiator des Netzwerkes.

Ministerialdirigent Karl-Uwe Bütof begrüßte die Gründung des Netzwerkes: „Ich bin überzeugt, das Energieeffizienznetzwerk ChePap Rhein-Ruhr ist der Wettbewerbsfähigkeit nicht nur der beteiligten Unternehmen, sondern des gesamten Standorts förderlich. Die beteiligten Unternehmen arbeiten in Wertschöpfungsketten mit einer Vielzahl weiterer Firmen am Standort Nordrhein-Westfalen eng zusammen und stärken mit Ihren Maßnahmen insgesamt unseren Industriestandort“.

„Wir gehen davon aus, dass es immer auch Synergien gibt, wenn lokale Arbeit in Netzwerke integriert wird. Deshalb wird der Austausch von Erfahrungen und Wissen in einem übergreifenden Energieeffizienznetzwerk ganz sicher für alle Beteiligten positive Effekte generieren.“, so RA Martin Drews, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes der rheinisch-westfälischen papiererzeugenden Industrie, der den VCI NRW bei der Trägerschaft des Netzwerks unterstützen wird.

Die Netzwerkpartner sind 11 energieintensive Produzenten der Chemie- und Papierindustrie in der Region Rhein-Ruhr und unterzeichnen die Vereinbarung an diesem Tag.

Netzwerkteilnehmer:

Unternehmen der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen:

  • OXEA GmbH
    46147 Oberhausen

  • Topas Advanced Polymers GmbH
    46147 Oberhausen

  • Arsol Aromatics GmbH & Co.KG
    45881 Gelsenkirchen

  • Dralon GmbH
    49811 Lingen

  • SABIC Polyolefine GmbH
    45896 Gelsenkirchen

  • Versalis Deutschland
    65760 Eschborn

  • Martinswerk
    50127 Bergheim

Unternehmen der papiererzeugenden Industrie in Nordrhein-Westfalen:

  • Mitsubishi HiTec Paper Europe GmbH
    33699 Bielefeld

  • Smurfit Kappa Zülpich Papier GmbH
    53909 Zülpich

  • Stora Enso Kabel GmbH & Co. KG
    58099 Hagen

  • WEPA Industrieholding SE
    59757 Arnsberg

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

RA Martin Sträßer

E-Mail: straesser@nrw.vci.de