„Woche der Industrie"

Bundeswirtschaftsminister Gabriel besuchte Chemiestandort in Langelsheim

Sigmar Gabriel informierte sich bei den Mitarbeitern vor Ort darüber, was nötig ist, damit der Industriestandort Deutschland eine gute Zukunft hat. „Wir sind die Industrialisierer der Welt“, äußerte Gabriel beim Lokaltermin im Harz. Damit das so bleibt, will ein breites Bündnis aus Industrie, Gewerkschaften und dem Bundeswirtschaftsministerium im Dialog mit der Bevölkerung darüber diskutieren, wie man die deutsche Industrie nachhaltig modern gestalten und ihre Wettbewerbsfähigkeit stärken kann. Der Termin war einer von vielen Veranstaltungen dazu.

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und VCI-Hauptgeschäftsführer Utz TIllmann beim Rundgang auf dem Werksgelände. - Foto: © VCI / Lars Kaletta
Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und VCI-Hauptgeschäftsführer Utz TIllmann beim Rundgang auf dem Werksgelände. - Foto: © VCI / Lars Kaletta

Sigmar Gabriel kommt pünktlich und ist gut gelaunt. Dem Bundeswirtschaftsminister sind die Strapazen der am Vortag erfolgreich verlaufenen parteiinternen Diskussion um das Freihandelsabkommen Ceta zwar noch ein wenig anzusehen, aber hier im niedersächsischen Langelsheim und im hier angesiedelten Chemiepark hat er ein Heimspiel. Die Unternehmen Albemarle (Rockwood Lithium GmbH), Chemetall GmbH, Kömmerling, Synthomer und Imperial sind ihm dank seines Wahlkreises und seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident bestens bekannt, sein Besuch hier anlässlich der „Woche der Industrie“ verläuft entsprechend informativ.

© VCI / Lars Kaletta
Vorstellungen, auf die Industrie könne zugunsten des Ausbaus von Dienstleistungen verzichtet werden, erteilt er gleich zu Beginn eine klare Absage. Ganz im Gegenteil: Die Industrie sei für Deutschland überlebenswichtig. Wenn Wertschöpfungsketten zerschlagen würden und Produktion verloren ginge, sei auch die Forschung rasch weg. „Wir in Deutschland sind die Industrialisierer der Welt. Aber wir müssen auch weiterhin immer schneller und besser sein im internationalen Wettbewerb, um diesen Standard und die guten Löhne zu halten“, so Gabriel.

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Auszubildende der Unternehmen erläutern ihm anschließend anhand einer selbstgebauten gläsernen Chemieanlage die vielfältigen Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten in der Chemie. Versorgt mit Informationen über Ausbildungsvergütungen, Ausbildungsinhalte und die wachsenden Probleme der Unternehmen, Nachwuchskräfte zu finden, steht anschließend die Vorstellung eines Mitarbeiterprojekts zum Thema „Gefahren erkennen und beseitigen“auf dem Besuchsprogramm des Bundeswirtschaftsministers.

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Und den folgenden Rundgang über das Werkgelände nutzt Gabriel, sich über neue Anlagen, geplante Investitionen, Flächennutzungs- und Logistikkonzepte zu informieren. Im parallelen Meinungsaustausch sind sich alle Unternehmen einig, dass vor allem das Thema wettbewerbsfähige Energiekosten auf der Tagesordnung bleiben müsse. Diese Meinung teilt auch Sigmar Gabriel. Gut gelaunt und pünktlich steigt er schließlich in seine Dienstlimousine zum nächsten Termin.

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Der Besuch in zwei Minuten zum „Nachschauen"

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel zu Besuch am Chemiestandort Innerstetal Langelsheim im Harz. VCI

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Ansprechpartner

Dr. Annette Vielfort

E-Mail: vielfort@vci.de