Vortrag von Dr. Richard Pott, Vorsitzender Handelspolitischer Ausschuss im VCI

Soziale Marktwirtschaft als Basis für zukunftsweisende Industriepolitik

Der Vorsitzende des Handelspolitischen Ausschusses im VCI, Dr. Richard Pott, betonte in einem Vortrag vor dem Hauptausschuss in Berlin, die Bedeutung der Industrie in Deutschland habe im Gegensatz zu fast allen anderen Staaten in der EU, den USA und Japan zugenommen. Die chemische Industrie bilde das Rückgrat der deutschen Wirtschaftskraft.

Doch nicht erst seit der Wirtschaftskrise sei deutlich geworden, dass die Industrie überzeugende ordnungspolitische Leitplanken benötige, um am Standort Deutschland auf Dauer erfolgreich im internationalen Wettbewerb agieren und so Arbeitsplätze erhalten zu können. Die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft seien das Fundament, auf dem eine zukunftsweisende Industriepolitik aufbauen müsse. Pott setzte sich mit Nachdruck für die rasche Einführung einer steuerlichen Forschungsförderung ein. Sinnvoll sei auch der geplante Bürgerdialog des Bundesforschungsministeriums über Zukunftstechnologien. Besonders zu begrüßen seien die Branchendialoge mit Schlüsselindustrien der deutschen Wirtschaft, die das Wirtschaftsministerium begonnen habe. „Die chemische Industrie wird in einem solchen Branchendialog mit­diskutieren, wie sich die Wirtschaftskrise bewältigen lässt und wie eine wettbewerbsfähige Industrieproduktion in Deutschland langfristig trotz fortschreitender Globalisierung, demografischem Wandel und zunehmender Umwelt- und Klimaerfordernisse aufrechterhalten werden kann”, betonte Pott in seinem Vortrag.

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Ansprechpartner

Stud. Ass. Manfred Ritz

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