VCI/BAVC-Positionspapier zu "Europa-2020"

Wettbewerbsfähigkeit muss Vorrang haben

Die Ziele von Europa 2020 sind wichtig. Diese Ziele können nur mit einer starken, wettbewerbsfähigen Industrie erreicht werden. Die Voraussetzung dafür schafft die Kommission, wenn sie den folgenden Grundsätzen sowie den Schlussfolgerungen des Wettbewerbsfähigkeitsrates vom Mai 2009 und den Empfehlungen der Hochrangigen Gruppen folgt.

Der VCI begrüßt die Ziele des EU-Wirtschaftsprogramms "Europa 2020": intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum. Diese Ziele können nur mit einer starken, wettbewerbsfähigen Industrie erreicht werden.

Die Voraussetzung dafür schafft die Kommission, wenn sie den folgenden Grundsätzen sowie den Schlussfolgerungen des Wettbewerbsfähigkeitsrates vom Mai 2009 und den Empfehlungen der Hochrangigen Gruppen folgt:

  • Europa 2020 muss sich konsequent am Leitbild der Nachhaltigkeit (1) orientieren, ein „greening“ Europas darf nicht auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit gehen.
  • Europa 2020 muss das Potenzial der Industrie als Problemlöser stärken, nicht aber die Industrie bei der Entwicklung neuer Lösungen behindern oder einseitig belasten.
  • Europa 2020 muss die Funktion der Märkte und des Wettbewerbs stärken, darf aber nicht zu einer Verzerrung derselben führen.
  • Europa 2020 setzt eine technologieoffene Stärkung der Innovationskraft der gesamten Industrie voraus, es darf keine Technologien diskriminieren (z.B. die Biotechnologie).
  • Europa 2020 muss Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels formulieren. Ein besonderer Stellenwert muss dabei den Anstrengungen für einen verbesserten Bildungs- und Ausbildungsstand der alternden Bevölkerung zukommen.

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Der vollständige Bericht steht Ihnen als PDF-Version zur Verfügung.

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Ansprechpartner

Dr. Matthias Blum

E-Mail: mblum@vci.de