Weltweit Gütermärkte liberalisieren

Handelspolitik - Position "Handelspolitische Leitlinien der deutschen chemischen Industrie"

Am 09. November hat die EU-Kommission eine Mitteilung zur neuen europäischen Handelspolitik veröffentlicht. Der VCI hat im Vorfeld erstmals seine handelspolitischen Grundsätze zusammengefasst: Weltweit offene Gütermärkte sind die Richtschnur einer guten Handelspolitik. Offene Märkte müssen in einem starken multilateralen System erreicht werden. Wo die WTO-Regeln noch nicht greifen, sollte die EU über bilaterale Abkommen die Lücken füllen

Handelspolitische Leitlinien der deutschen chemischen Industrie

Kernforderungen:

Die deutsche chemische Industrie

  • setzt sich für weltweit offene Gütermärkte und die Abschaffung aller Chemiezölle ein,
  • fordert ein starkes, regelgebundenes multilaterales Handelssystem,
  • will einen ambitionierten Abschluss der Doha-Runde mit einem umfassenden Chemie-Zolleliminierungsabkommen,
  • will, dass die EU Freihandels-Verhandlungen mit allen wichtigen Handelspartnern führt,
  • fordert, dass Freihandelsabkommen vollständigen Zollabbau bringen, nicht-tarifäre Handelshemmnisse beseitigen und WTO-Plus-Themen regeln,
  • setzt sich für neue Regeln ein, die Beschränkungen des Rohstoffhandels verhindern (Verbot von Exportsteuern),
  • fordert, dass das bestehende Schutzniveau für ausländische Investitionen erhalten bleibt und über EU-Investitionsschutz-Verträge ausgebaut wird,
  • lehnt sektoralen Freihandel für sog. „Umweltgüter“ ab,
  • lehnt unilaterale Grenzausgleichsmechanismen zum Klimaschutz ab,
  • sieht die Notwendigkeit, das Allgemeine Präferenzsystem auf die eigentlichen Entwicklungsländer zu beschränken.

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Mehr finden sie in der Langfassung

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Matthias Blum

E-Mail: mblum@vci.de