Gemeinsame Positionspapier von VCI, IG BCE und BAVC

Anforderungen an eine nachhaltige Handelspolitik des 21. Jahrhunderts

Die drei Spitzenorganisationen der chemischen Industrie appellieren gemeinsam an Politik und relevante Institutionen, bessere Regeln in der Handelspolitik zu schaffen und dafür neue Wege zu gehen. In ihrem Positionspapier „Anforderungen an eine nachhaltige Handelspolitik des 21. Jahrhunderts“ kritisieren sie, dass die Arbeit der Welthandelsorganisation (WTO) nicht mehr den Herausforderungen einer globalen und wachsenden Weltwirtschaft gerecht werde.

Das gemeinsame Positionspapier von VCI, IG BCE und BAVC beschreibt die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Handelspolitik. Es will einen Beitrag zur Versachlichung der vielfach emotional geführten und oft verkürzten Debatte zur Bedeutung und Rolle der Handelspolitik leisten. - Foto: © PictureArt - Fotolia.com
Das gemeinsame Positionspapier von VCI, IG BCE und BAVC beschreibt die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Handelspolitik. Es will einen Beitrag zur Versachlichung der vielfach emotional geführten und oft verkürzten Debatte zur Bedeutung und Rolle der Handelspolitik leisten. - Foto: © PictureArt - Fotolia.com

Worum es geht

Die wachsende Dynamik der Globalisierung und ihre Auswirkungen erfordert zunehmende politische Gestaltung. Auch die Handelspolitik bedarf eines neuen erweiterten Ordnungsrahmens und muss den Kriterien einer nachhaltigen Politik entsprechen. Dann kann fairer und freier Handel auch zukünftig Wohlstand schaffen.

Die erforderlichen Rahmenbedingungen für eine solche nachhaltige Handelspolitik beschreiben der Verband der Chemischen Industrie (VCI), die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie Energie (IG BCE) und der Bundesarbeitgeberverband Chemie (BAVC) in ihrem gemeinsamen Positionspapier „Anforderungen an eine nachhaltige Handelspolitik des 21. Jahrhunderts“. Sie wollen damit einen Beitrag zur Versachlichung der vielfach emotional geführten und oftmals verkürzten Debatte zur Bedeutung und Rolle der Handelspolitik leisten.

Dabei stehen vier zentrale Themenfelder im Fokus: Das Dokument weist auf die Bedeutung des internationalen Handels für den Wohlstand und die deutsche Volkswirtschaft hin. Es macht Vorschläge, wie ein demokratisch legitimierter Investitionsschutz weiterzuentwickeln ist und welche Regelungen moderne Handelsabkommen enthalten sollten, um Arbeitnehmerrechte zu wahren und die internationalen Arbeitsnormen weiterzuentwickeln. Es befasst sich zudem mit der Frage, wie der Schutz von Umwelt und Verbrauchern im Rahmen der regulatorischen Kooperation gewährleistet werden kann.

Inhalt

  1. Globalisierung braucht politische Gestaltung
  2. Fairer und freier Handel schafft Wohlstand
  3. Ausgestaltung der Handelspolitik im 21. Jahrhundert
  4. Transparenz und breite Kommunikation als Bedingung für weitere Fortschritte in der Handelspolitik
  5. TTIP als möglicher Beitrag zur Weiterentwicklung des globalen Ordnungsrahmens im 21. Jahrhundert
  6. Die deutsche Chemieindustrie im globalen Welthandel


Das Positionspapier mit einem Umfang von 10 Seiten steht im Download-Bereich im Kopf dieser Seite zum Abruf für Sie bereit (sog. „Langfassung").


Mehr zum Thema

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Matthias Blum

E-Mail: mblum@vci.de