Bauteilversuch im Sinne der novellierten TA Luft (Entwurf)

Alternativer Nachweis zur Dichtigkeit von Flanschverbindungen

Bei der Überarbeitung der TA Luft wird es bei den Anforderungen an Flanschverbindungen eine Verschärfung geben. Wie bisher wird eine technisch dichte Flanschverbindung gefordert. Eine Bauartprüfung der Dichtung ist jedoch nicht mehr ausreichend. Vielmehr wird für alle Flanschverbindung die Dichtheitsklasse L 0,01 mit der entsprechenden spezifischen Leckagerate ≤ 0,01mg/(s*m) für das Prüfmedium Helium gefordert.

Beim Montieren von Flanschverbindungen sind zahlreiche Vorgaben zu beachten. Die Anforderungen an Flanschverbindungen werden bei der Überarbeitung der TA Luft verschärft. - Foto: © Andrei Merkulov - Fotolia.com
Beim Montieren von Flanschverbindungen sind zahlreiche Vorgaben zu beachten. Die Anforderungen an Flanschverbindungen werden bei der Überarbeitung der TA Luft verschärft. - Foto: © Andrei Merkulov - Fotolia.com

Für nicht nach DIN EN 1591-1 berechenbare Flanschverbindungen, z. B. Glas, Email oder Kunststoff, kann der Dichtheitsnachweis durch einen Bauteilversuch der gesamten Flanschverbindung (Flansch, Dichtung, Verschraubungselemente) erbracht werden.

In diesem Dokument (Entwurf) werden Randbedingungen für diesen Bauteilversuch festgelegt. Sie finden es zum Download im Kopf dieser Seite.

Dieses Dokument wird derzeit im Adhoc-Arbeitskreis „Alternativer Bauteilversuch nach novellierter TA Luft“ des VCI erarbeitet.

Über den hier hinterlegten Link gelangen Sie zum Leitfaden zur Montage von Flanschverbindungen in verfahrenstechnischen Anlagen (verfügbar auf Deutsch und auf Englisch).

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dipl.-Ing. Benjamin Wiechmann

E-Mail: wiechmann@vci.de