VCI zur außerordentlichen Steuerschätzung

Die Weichen müssen jetzt gestellt werden

Anlässlich der 158. Steuerschätzung erinnert der Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), Wolfgang Große Entrup, daran, dass Deutschland derzeit steuerpolitisch im globalen Wettbewerb der Industriestandorte die rote Laterne trägt.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. - Foto: © VCI/Simone M.Neumann
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup. - Foto: © VCI/Simone M.Neumann

„Im internationalen Vergleich muten wir Unternehmen die höchste Steuerbelastung zu. Wenn wir aus der Krise herauswollen, dann müssen jetzt die richtigen wirtschaftspolitischen Weichen gestellt werden, um die Zukunft zu sichern.“, so Große Entrup.

Dazu gehöre aus Sicht des VCI insbesondere, die Steuerbelastung auf ein international wettbewerbsfähiges Niveau zu senken. Die Konjunkturdaten belegen, dass die lange Zeit des wirtschaftlichen Aufschwungs vorüber ist. „Die Bundesregierung muss wieder verstärkt Standortpolitik betreiben. Denn von einer starken Wirtschaft profitiert letztlich auch die Staatskasse.“ Mit Steuererhöhungen kurzfristig Haushaltslöcher füllen zu wollen, sei der falsche Weg.




Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2019 setzte die Branche über 198 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiter.

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