Achter Innovationskongress des VCI-Landesverbands Nordost

Leistungsschau der Chemie und Biotechnologie

Der VCI-Landesverband Nordost hat Ende Mai in Magdeburg seinen achten „Innovationskongress Chemie und Biotechnologie“ veranstaltet. In den Vorträgen ging es um „Kreisläufe und ablaufoptimierte Synthesen in der modernen Chemie“.

Der Kongress hat die unendlichen Möglichkeiten der Chemie zur Problemlösung gezeigt, so Michael Wallmeyer, Vorstandsmitglied im VCI-Landesverband Nordost (vorne im Bild). - Foto: © Nordostchemie
Der Kongress hat die unendlichen Möglichkeiten der Chemie zur Problemlösung gezeigt, so Michael Wallmeyer, Vorstandsmitglied im VCI-Landesverband Nordost (vorne im Bild). - Foto: © Nordostchemie

Mitveranstalter des Innovationskongresses war in diesem Jahr die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg. Unter den rund 100 Gästen waren Studenten, Doktoranden, Hochschullehrer sowie Vertreter von Unternehmen und Verbänden. Begrüßt wurden sie vom Vorsitzenden des Landesverbandes Nordost, Christian Schleicher, vom Rektor der Otto-von-Guericke-Universität, Professor Jens Strackeljan, und von Armin Willingmann, Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt. In seiner kurzen Ansprache setzte sich Willingmann für leichtere Ausgründungen von Start-ups aus den Universitäten des Landes ein.

Die Fachvorträge des Kongresses (Programm siehe Download-Bereich im Kopf dieser Seite) widmeten sich der effizienten und umweltschonenden Nutzung von Ressourcen, seien es Materialien oder Energie. Sie wurden je zur Hälfte von Industrieforschern und Vertretern wissenschaftlicher Einrichtungen gehalten. Dies brachte den Zweck der Veranstaltung deutlich zum Ausdruck – die Verbindungen zwischen industrieller und akademischer Forschung zu festigen. In den ostdeutschen Bundesländern ist das besonders wichtig, weil hier die Industrieforschung zahlenmäßig relativ schwach ausgeprägt ist.

Der Landesverband Nordost führt seit 2001 Innovationskongresse durch und nimmt dabei Universitäten als Partner mit ins Boot. Dadurch sollen sich Industrie sowie universitäre und außer-universitäre Forschungseinrichtungen besser austauschen können. Der Verband verspricht sich davon aber auch, dass die gesellschaftliche Akzeptanz neuer wissenschaftlicher und technischerLösungen gefördert wird und die innovativen Potenziale mittelständischer Chemieunternehmen besser sichtbar werden.

Von links nach rechts: Dr. Matthias Hanisch, VCI-Landesverband Nordost; Dr. Michael Wallmeyer, Vorstandsmitglied im VCI-Landesverband Nordost; Professor Dr. Dieter Schinzer, Direktor am Institut für Chemie an der Otto-von-Guericke-Universität Magedeburg; Professor Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Dr. Christian Schleicher, Vorsitzender des VCI-Landesverbandes Nordost; Professor Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. - Foto:
Von links nach rechts: Dr. Matthias Hanisch, VCI-Landesverband Nordost; Dr. Michael Wallmeyer, Vorstandsmitglied im VCI-Landesverband Nordost; Professor Dr. Dieter Schinzer, Direktor am Institut für Chemie an der Otto-von-Guericke-Universität Magedeburg; Professor Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg; Dr. Christian Schleicher, Vorsitzender des VCI-Landesverbandes Nordost; Professor Dr. Armin Willingmann, Minister für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung des Landes Sachsen-Anhalt. - Foto: © Nordostchemie


Dieser Artikel ist im chemie report 06/2018 erschienen.
Autor: Torsten Kiesner (kiesner@nordostchemie.de)