VCI zu den Ergebnissen der Europawahl

EU jetzt zukunftsfähig machen

VCI erfreut über hohe Wahlbeteiligung und mehrheitliches „Ja zu Europa" ++ Wichtige Aufgabe für EU-Parlament nun: Ehrgeizigen Klimaschutz mit Wachstum und Beschäftigung verbinden ++ Deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist stolz, mit Kampagne „Ja zu Europa" zu einem Dialog über Europathemen und höherer Wahlbeteiligung beigetragen zu haben.

Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist stolz darauf, mit ihrer Kampagne „Ja zu Europa“ zu einem Dialog über Europathemen und einer höheren Wahlbeteiligung beigetragen zu haben. - Foto: © weyo/stock.adobe.com
Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist stolz darauf, mit ihrer Kampagne „Ja zu Europa“ zu einem Dialog über Europathemen und einer höheren Wahlbeteiligung beigetragen zu haben. - Foto: © weyo/stock.adobe.com

Utz Tillmann, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Chemischen Industrie (VCI), sagt zu den Ergebnissen der Europawahl:

  • „Ich bin sehr froh, dass deutlich mehr Bürger zur Wahl gegangen sind und eine große Mehrheit „Ja zu Europa“ gesagt hat. Entscheidend ist jetzt, dass die neu gewählten Parlamentarier einen Weg finden, die EU zukunftsfähig zu machen.“
  • „Eine wichtige Aufgabe für die neuen Parlamentarier ist es, ehrgeizigen Klimaschutz mit Wachstum und Beschäftigung zu verbinden. Nur mit einer wettbewerbsfähigen, innovativen Industrie lassen sich ein hohes Umwelt- und Verbraucherschutzniveau und eine nachhaltige Entwicklung langfristig realisieren. Der Erfolg der nächsten Legislaturperiode wird sich am Ende auch daran messen lassen müssen, ob die Versöhnung von wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Zielen gelungen ist.“
  • „Die deutsche chemisch-pharmazeutische Industrie ist stolz darauf, mit ihrer Kampagne „Ja zu Europa“ zu einem Dialog über Europathemen und einer höheren Wahlbeteiligung beigetragen zu haben.“

VCI-Hauptgeschäftsführer Utz Tillmann: „Die neuen Europaparlamentarier stehen jetzt insbesondere vor der Aufgabe, wirtschafltiche, soziale und ökologische Ziele mitainander zu versöhnen." © VCI / René Spalek

Branche sagte vor der Wahl „Ja zu Europa“

Im Vorfeld der Wahlen hatte die chemisch-pharmazeutische Industrie mit der Kampagne „Ja zu Europa“ ihr Bekenntnis zur europäischen Einheit betont. Ziel der Initiative war es, möglichst viele Beschäftigte in der Branche für die Beteiligung an der Europawahl zu motivieren. An verschiedenen Standorten von Chemie- und Pharmaunternehmen fanden deshalb sogenannte Europadialoge statt: Die Unternehmen luden Mitarbeiter und Nachbarn zur Diskussion mit Europaabgeordneten und anderen Spitzenpolitikern aus ihrem Wahlkreis ein. Über 1.000 Interessierte folgten der Einladung.

Um den Stellenwert der EU für den eigenen Industriezweig zu verdeutlichen, hatte der VCI die Informations- und Mitmachkampagne „Ja zu Europa“ gestartet. Dazu gehörten unter anderem eine Mitmachaktion in den sozialen Netzwerken sowie eine Anzeigenkampagne in meinungsbildenden Medien. Die CEOs und Familienunternehmer einer Reihe von Chemie- und Pharmafirmen engagierten sich mit Hörfunkbeiträgen, Social-Media-Posts und diversen Veröffentlichungen. Außerdem unterstützten die Fußballspieler von Borussia Dortmund und Bayer 04 Leverkusen die Initiative in den sozialen Medien.

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Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. Die Branche setzte 2018 203 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 462.500 Mitarbeiter.

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