Präsidentschaftswahlen in Frankreich

Wahlsieg von Macron stärkt die EU

25. April 2022 | Pressemitteilung

Der VCI begrüßt das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen in Frankreich mit Emmanuel Macron als Sieger.

Der Wahlsieg von Emmanuel Macron stärkt Frankreich und die EU. © illustrez-vous/stock.adobe.com
Der Wahlsieg von Emmanuel Macron stärkt Frankreich und die EU. © illustrez-vous/stock.adobe.com

„Dass Macron das Amt des Staatspräsidenten für weitere fünf Jahre ausüben kann, ist nicht nur für eine sozial-liberale Zukunft Frankreichs mit einer offenen Gesellschaft, sondern auch für den Zusammenhalt und die Stärke der EU ein Gewinn. Die politische Achse Paris-Berlin bleibt so ein Stabilitätszentrum der EU. Das ist durch die erschütternden Kriegsereignisse in der Ukraine für die kommende Zeit besonders wichtig“, sagte VCI-Haupt­geschäfts­führer Wolfgang Große Entrup zum Ausgang der Stichwahl am Sonntag.

Frankreich ist ein sehr wichtiger Handelspartner für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland. 2021 erzielten die Unternehmen über 16 Milliarden Euro Umsatz mit französischen Kunden. Das ist für die Erzeugnisse der Branche der zweithöchste Absatzmarkt in der EU. Im weltweiten Vergleich liegt Frankreich mit einem Exportanteil von 6,8 Prozent nach den Niederlanden und den USA auf Platz drei der Auslandsmärkte für Chemie und Pharma aus Deutschland.

Auch auf der Importseite bestehen intensive Geschäftsverbindungen mit dem Nachbarn: Im vergangenen Jahr bezog Deutschlands drittgrößter Industriezweig chemisch-pharmazeutische Produkte im Wert von über 11 Milliarden Euro aus Frankreich.

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vertritt die Interessen von rund 1.900 Unternehmen aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie und chemienaher Wirtschaftszweige gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2021 setzten die Mitgliedsunternehmen des VCI rund 220 Milliarden Euro um und beschäftigten über 530.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Stud. Ass. Manfred Ritz

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Bereichsleitung Medien und Redaktion, Handelspolitik