Bundestagsdebatte zu hohen Energiepreisen

Schnellstmöglich entlasten

18. Februar 2022 | Pressemitteilung

Der VCI äußert sich zur Bundestagsdebatte zu hohen Energiepreisen.

Die hohen Energiepreise sind Thema einer Bundestagsdebatte. © Deutscher Bundestag / Felix Zahn / photothek
Die hohen Energiepreise sind Thema einer Bundestagsdebatte. © Deutscher Bundestag / Felix Zahn / photothek

Angesichts der Bundestagsdebatte zu den hohen Energiepreisen betont Wolfgang Große Entrup, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), dass die Preisexplosion die Chemiebranche vor massive Probleme stellt: „Unsere Unternehmen sind einem nie da gewesenen Preisanstieg bei Strom und Gas ausgesetzt. Gerade für den Mittelstand geht es teilweise um die Existenz. Ich appelliere an die Ampel-Koalition: Sorgen Sie schnell für Entlastung!“

Spielraum für Erleichterungen habe die Politik vor allem beim Strompreis, so Große Entrup. Steuern und Abgaben heben den Strompreis in Deutschland auf einen traurigen internationalen Spitzenplatz. Große Entrup fordert daher: „Die EEG-Umlage muss jetzt weg und die Stromsteuer auf das EU-Mindestmaß gesenkt werden. Das gibt den Unternehmen wieder Luft zum Atmen und Kraft für den klimaverträglichen Umbau. Niedrige Strompreise sind der beste Klimaschutz, denn viele transformative Technologien beruhen auf Strom.“

Mitgliederumfrage: Preise stören Betriebsabläufe

Die Energiepreisexplosion ist ein großes Problem für die Branche: In einer aktuellen VCI-Umfrage meldeten knapp zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass die Energiepreise ihre Betriebsabläufe massiv behindern. Die Unternehmen versuchen zwar die steigenden Kosten an die Kunden weiterzugeben. Allerdings sehen sich viele Unternehmen aufgrund des internationalen Preisdrucks dazu nicht in der Lage.

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2021 setzte die Branche rund 220 Milliarden Euro um und beschäftigte über 466.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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 Jürgen Udwari

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Jürgen Udwari

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