Strompreiskompensation in der 4. Handelsperiode

Überarbeitung der Beihilfeleitlinien

12. Juni 2019 | Position

Die EU-Kommission überarbeitet derzeit die Beihilfeleitlinien für indirekte CO2-Kosten (Strompreiskompensation), um sie gemäß dem novellierten Rahmen der EU-Emissionshandelsrichtlinie ab der 4. Handelsperiode auszugestalten. Die Strompreiskompensation (SPK) bildet für die von Carbon Leakage bedrohte Chemieindustrie einen wichtigen Baustein zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit gegen indirekte Kostenbelastung aus dem Emissionshandel. Daher muss die zukünftige SPK auskömmlich, d.h. vollumfänglich, ausgestaltet sein.

Die Strompreiskompensation ist für die von Carbon Leakage bedrohte Chemieindustrie ein wichtiger Baustein zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit gegen indirekte Kostenbelastung aus dem Emissionshandel. - Foto: © PhotoSG/stock.adobe.com
Die Strompreiskompensation ist für die von Carbon Leakage bedrohte Chemieindustrie ein wichtiger Baustein zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit gegen indirekte Kostenbelastung aus dem Emissionshandel. - Foto: © PhotoSG/stock.adobe.com

Für die Entwicklung einer treibhausgasarmen Produktion und der damit einhergehenden stärkeren Elektrifizierung in der Chemieindustrie wird sich die Stromintensität erhöhen. Der wettbewerbsfähige Zugang zu (grünem) Strom und eine angemessene Kompensation der steigenden indirekten Emissionskosten für die betroffene Industrie ist ein notwendiger Treiber in Richtung treibhausgasarme Produktion der chemischen Industrie

Hier können Sie das vollständige VCI-Positionspapier „Überarbeitung der Beihilfeleitlinien zur Strompreiskompensation" herunterladen.

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Dr. Tina Buchholz

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Dr. Tina Buchholz

Emissionshandel, Klimaschutz