Zirkuläre Wirtschaft: Kohlenstoff

VCI-Position zu Kreisläufen für Kohlenstoff

Zirkuläre Wirtschaft ist für die chemische Industrie mehr als Recycling. Für die Kreislaufführung von Kohlenstoff gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei allen Unterschieden haben die Kreisläufe eines gemeinsam: Sie werden alle gebraucht, denn eine für alle Anwendungen passende „Ideallösung“ gibt es nicht.

Die Möglichkeiten, Kohlenstoff in Kreisläufen zu führen, sind vielfältig. Alle Kreisläufe haben eines gemeinsam: Sie werden alle gebraucht, denn eine für alle Anwendungen passende „Ideallösung“ gibt es nicht. - Bild:
Die Möglichkeiten, Kohlenstoff in Kreisläufen zu führen, sind vielfältig. Alle Kreisläufe haben eines gemeinsam: Sie werden alle gebraucht, denn eine für alle Anwendungen passende „Ideallösung“ gibt es nicht. - Bild:

Die Kreislaufführung von Kohlenstoff gewinnt als Beitrag zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und zum Klimaschutz an Bedeutung. Die Möglichkeiten, Kohlenstoff in Kreisläufen zu führen, sind dabei so vielfältig wie die Verbindungen, die das Element Kohlenstoff bilden kann. Sie reichen von der Wiederverwendung von Produkten über die werkstoffliche und rohstoffliche Verwertung von Abfällen bis hin zur energetischen Abfallverwertung. Letztere kann über die stoffliche Nutzung von CO2 und die Bioökonomie ebenfalls zum Schließen des Kohlenstoffkreislaufs beitragen. Wie und unter welchen Bedingungen diese Kreisläufe funktionieren können, wird in dem Papier beschrieben.

Einige der Kreisläufe werden heute schon genutzt, bei anderen bedarf der Weg zu einer überwiegenden oder gar vollständigen Kreislaufführung von Kohlenstoff noch enormer Anstrengungen. Aus technischer Sicht stehen die erforderlichen Technologien heute zumindest in fortgeschrittenem Entwicklungsstadium zu Verfügung. Marktfähige Produkte sind jedoch vielfach noch nicht in Sicht.

Unabdingbare Voraussetzung für den Aufbau und eine verstärkte Nutzung von Kohlenstoffkreisläufen sind Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit sowohl innerhalb Deutschlands als auch im internationalen Vergleich. Hierfür bedarf es Innovation und weiteren technischen Fortschritts in nahezu allen Bereichen der Wertschöpfungskette. Marktfähige Produkte zu erreichen ist dabei ebenso eine Herausforderung wie das Tätigen der erforderlichen Investitionen.

Hinweis

Das vollständige Positionspapier mit einem Umfang von 13 Seiten finden Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite (sogenannte „Langfassung").

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Ansprechpartner

Dipl.-Kfm. Tilman Benzing

E-Mail: tbenzing@vci.de