Dr. Jörg Rothermel im Live-Interview auf der ACHEMA 2012

5 Thesen zur Rohstoffversorgung und Ressourceneffizienz in der chemischen Industrie

Der Leiter des Bereichs Energie, Klima und Rohstoffe im VCI stellte sich aktuellen Fragen rund um die heutige und künftige Rohstoffbasis der chemischen Industrie.

Dr. Jörg Rothermel (rechts) im VIP-Talk mit publish industry © publish-industry
Dr. Jörg Rothermel (rechts) im VIP-Talk mit publish industry © publish-industry

Im Interview mit Kilian Müller, Verleger und Geschäftsführer des Verlags publish-industry, bezog Dr. Jörg Rothermel auf der "Roten Couch" im Rahmen der ACHEMA 2012 Stelllung zu fünf Thesen rund um die Themen Rohstoffversorgung und Ressourceneffizienz in der Chemie. Das ausführliche Interview im Vorfeld spannte den Bogen vom Einsatz von Erdöl über die Verwertbarkeit von Kohlendioxid, dem Potenzial und den Grenzen nachwachsender Rohstoffe bis hin zu den Möglichkeiten des "Urban Minings", In der anschließenden Frage-und-Antwort-Sequenz ging es um die nachfolgenden fünf Thesen:

  1. Die Bedeutung der Erdöl-Chemie wird schneller abnehmen, als sich viele heute vorstellen können.
  2. Die chemische Industrie optimiert ihre Prozesse schon immer mit Blick auf die Ressourceneffizienz – da sind künftig keine großen Effizienzsprünge mehr zu erwarten.
  3. Industrielle (weiße) Biotechnologie wird sich eines Tages zum wichtigsten Verfahren der organischen Chemie entwickeln.
  4. Die chemische Industrie Deutschlands läuft Gefahr, ihre Weltmarkposition, den Platz vier, zu verlieren, wenn nicht Zukunftstechnologien wie CO2-Capturing und die biotechnogische Nutzung nachwachsender Rohstoffe in der Bevölkerung deutlich an Akzeptanz gewinnen.
  5. Zum Teil sehr rigide Return-on-Investment-Vorgaben von Chemiekonzernen verhindern technische Innovationen zur mittel- und langfristigen Steigerung der Ressourceneffizienz.

Sehen und hören Sie hier zu diesen fünf Thesen die Kurz-Antworten von Dr. Jörg Rothermel, Leiter des Bereichs Energie, Klima und Rohstoffe im VCI:

Das vollständige Interview von etwa 15 Minuten Dauer können Sie hier nachhören und -sehen.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Sebastian Kreth

E-Mail: kreth@vci.de

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