Standpunkt von VCI-Vizepräsident Dr. Kurt Bock im Tagesspiegel

Klimaschutz braucht Innovationen

Im Vorfeld des Weltklimagipfels von Paris erläutert VCI-Vizepräsident Dr. Kurt Bock, dass Verzicht auf Wachstum keine Lösung sein kann - weder für Schwellenländer noch für Industriestaaten. Sein Statement: „Das Know-how der Chemie spielt eine zentrale Rolle, wenn wir Wohlstand und Klimaschutz auf einen Nenner bringen wollen."

Dr. Kurt Bock, VCI-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der BASF SE - Foto: BASF SE © BASF SE
Dr. Kurt Bock, VCI-Vizepräsident und Vorstandsvorsitzender der BASF SE - Foto: BASF SE © BASF SE

Beim Weltklimagipfel in Paris steht die globale Staatengemeinschaft vor einer zentralen Herausforderung: Wie bringt man Klimaschutz und Wachstum unter einen Hut? Die Ziele scheinen unvereinbar. Während die EU Treibhausgase noch schneller als bisher zurückfahren und den EU-Emissionshandel verteuern will, spielen die Schwellenländer auf Zeit, um wirtschaftlich wachsen zu können.

Wenige Nationen haben verbindliche Ziele für eine absolute CO2-Begrenzung vorgelegt, die aber weit hinter dem liegen, was die EU plant. Verzicht auf Wachstum kann keine Lösung sein. Weder für Schwellenländer noch für Industriestaaten.

Wirksamer globaler Klimaschutz braucht Innovationen. Und Innovationen brauchen eine wettbewerbsfähige Industrie: Dann können wir Forschung und Entwicklung für energieeffiziente Produkte und Verfahren vorantreiben.

Das Know-how der Chemie spielt eine zentrale Rolle, wenn wir Wohlstand und Klimaschutz auf einen Nenner bringen wollen.

Dr. Kurt Bock, Vize-Präsident des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und Vorstandsvorsitzender der BASF SE.

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