Dossier mit Beispielsammlung

Beiträge aus der Forschung der chemischen Industrie zu Klimaschutz und Energieversorgung

Der VCI möchte mit einer beispielhaften Zusammenstellung von Forschungsaktivitäten der chemischen Industrie aufzeigen, dass die Branche ein Problemlöser für Klimaschutz und Energieversorgung ist, insbesondere angesichts der anspruchsvollen Zielsetzungen der Energiewende.

Hintergrund

In der energiepolitischen Diskussion wird derzeit besonderes Augenmerk darauf gelegt, wie der Ausbau erneuerbarer Energien effizient und kostengünstig gestaltet werden kann. Neue Technologien, die mit Hilfe der Chemie entwickelt werden, helfen dabei, dieses Ziel zu erreichen.

Energieforschung und Forschung für den Klimaschutz in der chemischen Industrie bedeutet Forschung für einen effizienten und klimaschonenden Umgang mit der für die Produktion von Stoffen eingesetzten Energie und mit den umgesetzten Rohstoffen. Die Nutzung von Energie, Rohstoffen und der Umwelt mit maximaler Effizienz ist schon aus eigenem Interesse ein zentrales Anliegen der chemischen und biotechnischen Industrie, da der Energieeinsatz im Durchschnitt etwa 20 Prozent ihrer Wertschöpfung ausmacht. Damit ist die chemische Industrie eine der energieintensivsten Branchen. Allein in Deutschland nutzt sie rund 20 Prozent des Industriestroms.

Daher wird in der chemischen Industrie ständig die Energieeffizienz der Prozesse verbessert, um auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähig zu bleiben und zugleich einen Beitrag zum Klima­schutz zu leisten. Dabei hat die chemische Industrie ihren spezifischen Energie­verbrauch von 1960 bis 1990 um rund zwei Drittel, seit 1990 bis heute nochmals um ein Drittel verringert. Dies wird durch innovative Produktionsverfahren, aber auch über den sogenannten Produktionsverbund an einem Standort erreicht. Dabei werden viele Prozesse mit chemischen Reaktionen, bei denen Wärme frei wird, mit weiteren diese Wärme nutzenden Produktionsprozessen verbunden.

Und nicht zuletzt steht die Chemie auch am Anfang einer weit gespannten industriellen Wertschöpfungskette. Mit ihren innovativen Materialien und Verfahren stellt sie eine zentrale Querschnittstechnologie dar, welche die Innovationen liefert, die eine nachhaltige Produktion oder nachhaltige Produkte in anderen Industriesektoren sowie und einen ressourcenschonenden Konsum über die Endprodukte beim Verbrauch erst möglich macht.

Mit einer beispielhaften Zusammenstellung von FuE-Aktivitäten der chemischen Industrie zu Klimaschutz und Energieversorgung möchte der VCI aufzeigen, dass die chemische Industrie ein Problemlöser für Klimaschutz und Energieversorgung ist, insbesondere angesichts deranspruchsvollen Zielsetzungen der Energiewende.

13 konkrete Beispiele aus den Forschungslaboren der Chemie

Das Papier beinhaltet folgende Beispiele

  1. Beispiele für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für energieeffiziente und klimafreundliche Verfahren in der chemischen Industrie
    • Die Sauerstoffverzehrkathode in der Chlorherstellung
    • Die TDI Gasphasen-Technologie
    • Katalysatoren für die Düngemittelproduktion
    • Das Projekt "CO2RRECT"
    • Das Projekt "Wind-Wasserstoff" der Initiative "ChemCoast"
    • Die Verbundproduktion
  2. Beispiele für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für energieeffiziente und klimafreundliche Verfahren und Produkte in anderen Industriebranchen oder für die Gesellschaft
    • Vom Stroh zum Bio-Diesel - Einsatz ionischer Flüssigkeiten und der Sunliquid-Prozess
    • Bindemittel für Farben und Lacke
    • Wärmedämmung im Hausbau
    • Einsatz von Kunststoffen im Auto
    • Der Grüne Reifen
    • Das Projekt "LESSY": Großspeicher im Dauerbetrieb
    • Einsparung von Ressourcen durch Kunststoffverpackungen
  3. Angaben zu Anteilen im Forschungs- und Entwicklungsbudget für Energie- und Ressourceneffizienz, Energieversorgung und Klimaschutz

Das vollständige Dossier (PDF, 8 Seiten) kann im Downloadbereich im Kopf dieser Seite heruntergeladen werden. Darüber hinaus hat das VCI-Mitgliedermagazin chemie report einzelne Beispiel aus diesem Dossier zu einer Artikelserie aufbereitet. Die bereits erschienenen Artikel finden Sie ebenfalls im Downloadbereich.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Martin Reuter

E-Mail: reuter@vci.de

Mehr zum Thema