Klimaschutzvereinbarung der deutschen Wirtschaft

Erweiterte Selbstverpflichtungserklärung der chemischen Industrie von 2000

Im November 2000 hat die chemische Industrie ihre Selbstverpflichtung zur Reduktion von CO2-Emissionen aus dem Jahr 1996 auf die übrigen Treibhausgase ausgeweitet. Die erweiterte Selbstverpflichtung der Chemieindustrie ist Teil der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft zur Klimavorsorge.

In der neuen Selbstverpflichtungserklärung berücksichtigt die chemische Industrie neben den CO2-Emissionen auch den Ausstoß der anderen im Kyoto-Protokoll genannten Treibhausgase N2O, CH4, HFCs, PFCs und SF6. Davon fallen bei in der Produktion nur die energiebedingten Emissionen von CO2 und N2O im relevanten Umfang an.
Die chemische Industrie verpflichtet sich in der erweiterten Erklärung, die energiebedingten Emissionen von CO2 und N2O in CO2-Äqivalenten bis zum Jahr 2012 um 45-50 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Außerdem wird sie den spezifischen Energieverbrauch im gleichen Zeitraum um 35-40 Prozent reduzieren. Die Fortschritte bei der Selbstverpflichtung berichtet der VCI jährlich an das Rheinisch-Westfälische-Institut für Wirtschaftsforschung.

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Ansprechpartner

Dr. Jörg Rothermel

E-Mail: rothermel@vci.de