Gemeinsame Erklärung der energieintensiven Industrien

EU-Emissionshandelsrichtlinie gefährdet Wettbewerbsfähigkeit

Die energieintensiven Industrien wenden sich gemeinsam gegen die von der EU-Kommission vorgeschlagenen Novelle der Emissionshandelsrichtlinie. Sollte die Novelle wie vorgeschlagen umgesetzt werden, kostet das die energieintensiven Industrien in Deutschland im Jahr 2020 mehr als sieben Milliarden Euro pro Jahr. Diesen Kostenschock können viele Unternehmen im Wettbewerb mit außereuropäischen Konkurrenten nicht auffangen. ​

​Die Branchen Baustoffe, Glas, Chemie, Papier, Metalle und Stahl – also gerade die Branchen, die bereits viel für den Klimaschutz getan haben – wenden sich deshalb zusammen an Politik und Öffentlichkeit.
Nach dem Vorschlag der EU-Kommission sollen Unternehmen künftig die Rechte für den Ausstoß von Treibhausgasen ersteigern. Für Anlagen zur Stromerzeugung ist eine vollständige Versteigerung bereits ab 2013 vorgesehen. Die Industrie soll für ihre Produktionsanlagen im Jahr 2013 zunächst 20 Prozent der benötigten Emissionsrechte erwerben. Bis 2020 soll dieser Auktionsanteil für die Industrie schrittweise auf 100 Prozent angehoben werden.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Sebastian Kreth

E-Mail: kreth@vci.de