Das neue EEG muss die Innovationskraft der deutschen Wirtschaft stärken

Erfolgreiche Energiewende braucht Innovationen. Nur so kommen wir bei Energieeffizienz und Energiespeicherung voran. Auch künftig braucht die chemische Industrie Raum für nachhaltige Forschung und Entwicklung.

Beispiel Elektromobilität: Der Umstieg von Benzin auf regenerative Energien gelingt nur mit innovativen Lösungen in der Batterie-Technik. - Foto: © VCI / Angelika Becker
Beispiel Elektromobilität: Der Umstieg von Benzin auf regenerative Energien gelingt nur mit innovativen Lösungen in der Batterie-Technik. - Foto: © VCI / Angelika Becker

Im Dialog um eine Reform des EEG geht es auch um Innovation: Effizientere erneuerbare Energien setzen ständig erneuerte und marktgetestete Produkte und Techniken voraus, auch aus der Chemie. Vergleicht man die Technik von 2000, dem Gründungsjahr des EEG, mit den heute verfügbaren Technologien, wird deutlich: Erneuerbare Energien wie Wind- und Solarenergie leisten heute viel mehr als noch vor 15 Jahren. Die Chemie hat dazu mit neuen und optimierten Werkstoffen beigetragen. Effizientere Anlagen erzeugen mehr Energie zu geringeren Kosten, bei geringerem Flächenbedarf.

Auch die weiteren Ausbauziele für erneuerbare Energien bis 2050 bedürfen weiterer technischer und produktiver Erneuerung in vielen Bereichen, sonst bleiben sie nur eine Vision. Wenn sich Solaranlagen, Windräder, Speicher und Elektroautos nicht ständig weiterentwickeln, sind sie so schnell von gestern wie ein neues Handy.

Viele Impulse für die Energiewende wird auch weiter die Chemieforschung liefern: um den Wirkungsgrad von Solarzellen weiter zu erhöhen und Windkraft noch effizienter zu machen. Eine erfolgreiche Energiewende braucht aber mehr als nur den Aufbau von erneuerbaren Energien:

  • Beispiel Energieeffizienz: Diese muss vor allem im Wärmebereich gesteigert werden. Die Chemie stellt hier viele Lösungen bereit.
  • Beispiel Energiespeicher: Nur mit solchen Speichern wird Deutschland sich einmal zum großen Teil mit erneuerbaren Energien versorgen können, ohne Stromausfälle zu riskieren. Hier ist noch viel Forschung nötig.