Innovations-Update Nr. 6: Wärme wahren

Chemie erhält die Wärme der Sonne im Haus

Eine Innovation der Chemie sorgt für mehr Effizienz bei der Solarthermie: Dadurch geht rund ums Haus weniger der wertvollen Wärme verloren.

Nachhaltig erzeugte Wärme im Haus halten und nicht wieder abgeben © Bigstock
Nachhaltig erzeugte Wärme im Haus halten und nicht wieder abgeben © Bigstock

Der Wirkungsgrad einer Solarthermie-Anlage wird durch dämmende Materialien, die in den Leitungssystemen zur Anwendung kommen, entscheidend verbessert. Die chemische Industrie arbeitet daran, nachhaltig erzeugte Wärme auch in ihrem vollen Wirkungsgrad in den Haushalt zu bringen. Im Innovations-Update #6 geben wir einen Einblick in diese Techniken.

In der Solarthermie ist die aufgenommene Wärme ein kostbares Gut, das nicht verloren gehen darf, weil es im Haus genutzt werden soll. Die Sonnenkollektoren sollen Wärme erzeugen, aber nicht wieder abgeben – außer am dafür vorgesehenen Punkt: dem Wärmespeicher. Deshalb muss das gesamte System möglichst gut isoliert sein. Diese Aufgabe übernehmen Dämmmaterialien aus Kunststoff: Melaminharzschaumstoffe minimieren den Wärmeverlust am Kollektor auf dem Dach, an den Leitungen und am Warmwasserkessel im Gebäude. Der Wirkungsgrad der Anlage steigt dadurch erheblich. Melaminharzschaumstoff, der auch zur Schalldämmung eingesetzt wird, ist darüber hinaus temperaturbeständig und leicht zu verarbeiten.

Mit Technologien unterstützt die Chemie den Ausbau der erneuerbaren Energien. Für die Entwicklung solcher Innovationen braucht die Industrie eine verlässliche Energiepolitik. Diese Innovationskraft setzt das EEG heute nur bedingt frei. Wir als chemische Industrie plädieren für eine Reform des EEG, zu der Sie hier weitere Gesichtspunkte kennenlernen können.

Und hier finden Sie unsere weiteren Innovations-Updates: