Neues EU-Forschungsprogramm zu Corona: Bewerbungsfrist läuft

Brüssel gibt weitere 122 Millionen Euro frei

Innovative und schnelle gesundheitsbezogene Ansätze, um auf COVID-19 zu reagieren und der Gesellschaft eine bessere Vorbereitung der Gesundheitssysteme zu ermöglichen, stehen im Mittelpunkt einer neuen Ausschreibung der EU-Kommission.

Die EU-Kommission stellt 122 Millionen Euro für ein neues EU-Forschungsprogramm zu Corona zur Verfügung. - Bild: © shironosov/ThinkstockPhotos
Die EU-Kommission stellt 122 Millionen Euro für ein neues EU-Forschungsprogramm zu Corona zur Verfügung. - Bild: © shironosov/ThinkstockPhotos

Die Behörde will auf diese Weise frühere Projekte zur Entwicklung neuer Diagnoseverfahren, Therapeutika und Impfstoffe rund um das neue Virus ergänzen und vor allem Herstellungskapazitäten und den Einsatz leicht verfügbarer Lösungen stärken, um den aktuellen Anforderungen schnell gerecht zu werden. Außerdem soll das Verständnis verhaltensbezogener und sozioökonomischer Auswirkungen der Pandemie verbessert werden. Weitere 122 Millionen Euro aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon 2020 stehen dafür zur Verfügung.

Die im Rahmen dieses Aufrufs geförderten Projekte sollen unter anderem auf die schnelle Produktion lebenswichtiger medizinischer Geräte und Ausrüstungen, die für Tests, Behandlung und Prävention benötigt werden, abzielen. Auch die Entwicklung medizinischer Technologien und digitaler Instrumente zur Verbesserung der Erkennung, Überwachung und Patientenversorgung soll gefördert werden. Bis zum 11. Juni 2020 können interessierte Organisationen ihre Anträge einreichen.

Weitere Informationen zu den Bereichen, die gefördert werden, finden Sie unter folgenden Links:

Hier finden Sie die Pressemitteilung der Europäischen Kommission zum neuen Forschungsprogramm zu Corona .

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Denise Schütz

E-Mail: schuetz@vci.de