Vortrags- und Dialogveranstaltung: Zusammenfassung und Vorträge

Forum Zukunft: Nano – Neue Produkte eröffnen neue Märkte

Die Nanotechnik zählt zu den wichtigsten Zukunftstechnologien und gewinnt für alle Industriezweige zunehmend an Bedeutung. Davon konnten sich rund 250 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Gewerkschaften und Umweltorganisationen auf dem Forum Zukunft in München überzeugen.

Zusammenfassung der Vortrags- und Dialogveranstaltung
am 12. Oktober 2007 in München

Das Forum Zukunft ist Teil der Initiative „Chemie macht Zukunft“:
www.chemie-macht-zukunft.de

Umwälzende Innovationen dank Nanotechnologie

„Die Nanotechnologie wird zu umwälzenden Innovationen in der Biotechnologie, Elektronik, Elektrotechnik, der Optik und bei neuen Materialien führen“, sagte Dr. Rudolf Staudigl, Vorsitzender des Landesverbands Bayern des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) und Vorstandsmitglied der Wacker Chemie AG, auf der Veranstaltung Forum Zukunft „Nano – Neue Produkte eröffnen neue Märkte“ in München.

Vor rund 250 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Umweltorganisationen betonte Dr. Staudigl, welches Wachstumspotenzial die Nanotechnologie birgt. Er geht davon aus, dass der Markt jährlich um zehn Prozent wachsen wird und das Marktvolumen bis zum Jahr 2015 auf eine Billion Euro ansteigt. Bereits heute ist Deutschland in einer guten Startposition: Nach den USA und Japan liegt die Bundesrepublik auf Platz drei bei den Patentanmeldungen, bei den wissenschaftlichen Veröffentlichungen auf Platz vier. Rund 50.000 Arbeitsplätze hängen von der Nanotechnologie ab.

So sieht auch der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, die Nanotechnologie als „eine Schlüsseltechnologie dieses Jahrhunderts“. Um den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort Bayern weiter zu stärken, sei es der Politik wichtig, „die Hochschulausbildung auf die Erfordernisse der Arbeitswelt auszurichten“. Bis 2011 entstünden an bayerischen Hochschulen 38.000 neue Studienplätze, über die Hälfte davon in den Ingenieur- und Naturwissenschaften, kündigte der Wissenschaftsminister in seiner Eröffnungsrede an. Ausdrücklich dankte Dr. Goppel dem Verband der Chemischen Industrie dafür, dass er „den öffentlichen Dialog über Zukunftsthemen immer wieder konstruktiv anstößt und sich mit seinen Erfahrungen einbringt und dabei auch die junge Generation mit einbindet“.

Vor rund 250 Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Gewerkschaften und Umweltorganisationen betonte Dr. Staudigl, welches Wachstumspotenzial die Nanotechnologie birgt. Er geht davon aus, dass der Markt jährlich um zehn Prozent wachsen wird und das Marktvolumen bis zum Jahr 2015 auf eine Billion Euro ansteigt. Welche marktfähigen Innovationen hat die Nanotechnologie bislang hervorgebracht? Welche Perspektiven bietet diese zukunftsweisende Technologie? Diese Fragen beantworteten Experten auf dem Forum Zukunft anhand von zahlreichen Exponaten und Präsentationen. Anschließend diskutierten die Teilnehmer mit den Referenten über Chancen und Risiken der Nanotechnologie.

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Die einzelnen Vorträge finden sie im Downloadbereich.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Annette Vielfort

E-Mail: vielfort@vci.de