So wird Deutschland Innovationsweltmeister

Innovationskultur und Talente fördern

Ideen für innovative Produkte, Verfahren oder Dienstleistungen sprießen nicht aus dem Boden. Sie gedeihen in klugen Köpfen. Dafür brauchen wir ein entsprechendes gesellschaftliches Klima und gut ausgebildete Menschen.

Zukunft braucht kluge Köpfe: Ein wertvolles Gut für Unternehmen und den Standort Deutschland ist das Wissen und Können der Menschen. - Foto: © kasto - Fotolia.com
Zukunft braucht kluge Köpfe: Ein wertvolles Gut für Unternehmen und den Standort Deutschland ist das Wissen und Können der Menschen. - Foto: © kasto - Fotolia.com

Deutschland hat kaum Bodenschätze. Deshalb müssen wir nach Ideen graben. Denn sie sind die Keimzelle jeder Erfindung, entstehen in klugen und phantasievollen Köpfen. Das müssen wir fördern. Innovationen sind die Voraussetzung für eine florierende Wirtschaft, für mehr Arbeitsplätze und soziale Teilhabe. Und es gibt noch einen zweiten Grund, den „Rohstoff“ Wissen zu heben: Die Fachkräfte werden aufgrund des demografischen Wandels weniger. Will Deutschland auch künftig in der ersten Liga der Forschungsstandorte mitspielen, muss sich einiges ändern.

Deutschland braucht eine neue Innovationskultur

Wir müssen unsere Innovationskultur und Fähigkeiten der Menschen stärken, Risiken und Chancen von Veränderungen, insbesondere von technologischen Veränderungen, richtig zu bewerten. Hierbei gilt es, früh anzufangen: Indem man die Faszination von Naturphänomenen und Technik schon im Kindergarten und in der Schule klar macht.

Das Wissen über MINT fördern

Um die Zukunftsfähigkeit seiner Industrie zu erhalten, bedarf es in Deutschland vor allem Interesse an Naturwissenschaften. Die Grundlage: mehr und vor allem packender Schulunterricht in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). Und damit nicht so viele Studierende ihr MINT-Studium abbrechen: ein besseres Betreuungsverhältnis und eine intensivere Studienberatung könnte Abhilfe schaffen.

Weitere Vorschläge, um Deutschland zum Innovationsweltmeister zu machen:


Die Chemie- und Pharma-Branche ist überzeugt: Gute und nachhaltige Industriepolitik ist nicht nur für die betroffenen Unternehmen relevant – sondern für die Gesellschaft als Ganzes. Deshalb regen wir einen Diskurs über die industriepolitischen Aspekte der Bundestagswahl am 24. September 2017 an: Mehr auf unserer Seite www.vci.de/btw17