Begeisterung für die Chemie geweckt

Mit Zeitraffer zum Friedrich-Wöhler-Preis

20. April 2022 | Bericht

Der Friedrich-Wöhler-Preis 2022 geht an Bernhard Sieve vom Gymnasium Neustadt am Rübenberge.

MNU-Vorsitzender Frank Herrmann mit Friedrich-Wöhler-Preisträger Bernhard Sieve (v.l.). © MNU
MNU-Vorsitzender Frank Herrmann mit Friedrich-Wöhler-Preisträger Bernhard Sieve (v.l.). © MNU

Weil er im experimentellen Chemieunterricht digitale Werkzeuge nutzt, geht der Friedrich-Wöhler-Preis 2022 an Bernhard Sieve vom Gymnasium Neustadt am Rübenberge. Der Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts (MNU) würdigt damit Sieves Engagement für eine moderne und zeitgemäße Ausbildung von Chemielehrkräften. Der MNU vergibt den seit dem Jahr 2000 vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) gestifteten Preis jährlich an Chemielehrerinnen und -lehrer für besonderes Engagement und Leistungen im Unterricht. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro dotiert.

Sieves besonderes Anliegen ist neben der Integration digitaler Medien in den Chemieunterricht die Förderung der experimentellen Praxis angehender Lehrkräfte. Der Gymnasiallehrer beschäftigt sich intensiv damit, wie digitale Werkzeuge in den Fachunterricht bestmöglich eingebunden werden können. Großen Wert legt er dabei auf den Einsatz im experimentellen Unterricht – zum Beispiel zur Dokumentation und Auswertung von chemischen und biologischen Experimenten. Dabei verwendet er vor allem Zeitrafferaufnahmen schneller Reaktionen sowie Wärmebildaufnahmen.


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Dr. Verena Weidmann

Kontaktperson

Dr. Verena Weidmann

Schulpartnerschaft des Fonds der Chemischen Industrie, Bildungspolitik (Schule), Chemiedidaktik, Lehreraus- und fortbildung