Die wichtigsten Erkenntnisse aus der VCI-Studie „Innovationen den Weg ebnen"

„Innovationen: Wir müssen handeln!"

Mit diesem Appell warb der VCI am 24. September 2015 mit Anzeigen in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" und der "Süddeutschen Zeitung" dafür, dass Unternehmen und Politik gemeinsam eine neue Innovationskultur zum Wohle des Standorts Deutschland voranbringen. Die Anzeige bringt die Ergebnisse der VCI-Studie zum Thema interne und externe Innovationshemmnisse für die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland auf den Punkt.

Darf für Gesprächsstoff sorgen: In großen Tageszeitungen wirbt der VCI dafür, den Innovationsstandort Deutschland zu sichern und voranzubringen. Die Anzeige fasst die Ergebnisse einer VCI-Studie zum Thema prägnant zusammen. - Foto: © VCI/Becker
Darf für Gesprächsstoff sorgen: In großen Tageszeitungen wirbt der VCI dafür, den Innovationsstandort Deutschland zu sichern und voranzubringen. Die Anzeige fasst die Ergebnisse einer VCI-Studie zum Thema prägnant zusammen. - Foto: © VCI/Becker

Die neue Studie zu Innovationshemmnissen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Politik.
Die neue Studie zu Innovationshemmnissen in der chemisch-pharmazeutischen Industrie gibt Handlungsempfehlungen für Unternehmen und Politik.
Innovationen sind lebenswichtig. Wir brauchen immer wieder neue oder angepasste Produkte und Verfahren, um beispielsweise Mensch und Tier gesund zu halten, die Umwelt zu schützen oder die stark wachsende Weltbevölkerung ausreichend mit sauberem Wasser und Nahrung zu versorgen. Wirtschaftlich betrachtet sichern Innovationen die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und sind damit Grundlage für Beschäftigung und Wohlstand.

Der internationale Innovationswettlauf verschärft sich jedoch. Andere Regionen holen auf, auch Schwellenländer investieren massiv in Forschung und Entwicklung. Höchste Zeit zu handeln. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie des Verbands der Chemischen Industrie (VCI) unter seinen Mitgliedsunternehmen zu Hürden bei der Entwicklung und Einführung von innovativen Chemie- und Pharmaprodukten. Die neue Studie „Innovationen den Weg ebnen“ stellt fest:

  • Die Unternehmen müssen Freiräume für die Forscher schaffen, mehr Mut und Geduld aufbringen, Neues auszuprobieren – aber in der Vermarktung schneller, kundenorientierter und flexibler werden.
  • Die Politik kann mit einer pragmatischen Regulierung den Innovationsprozess unterstützen. Das geht, ohne Abstriche bei der Produktsicherheit zu machen. Im Steuerrecht sind mehr Anreize nötig, um Innovationen zu fördern. Deutschland sollte endlich eine steuerliche Forschungsförderung einführen, wie sie schon die meisten Industrieländer haben. Außerdem muss der Kapitalmarkt für Start-ups entwickelt werden.

Politik und Unternehmen können heute die Weichen stellen, damit die chemisch-pharmazeutische Industrie auch in Zukunft mit Innovationen erfolgreich sein kann. Mit unserer Studie wollen wir Impulse für einen Dialog zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft über die anstehenden Entscheidungen geben.


Die Anzeige im Original-Layout finden Sie im Downloadbereich im Kopf dieser Seite. Sie ist am 24. September 2015 in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" auf Seite 17 und in der "Süddeutschen Zeitung" auf Seite 5 erschienen.

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