Forschung: Projektförderung des Bundes

Vorschläge des VCI zur Steigerung der Effizienz von Förderverfahren aus Sicht der chemischen Industrie

Der Wettbewerbsdruck unter den Nationen verschärft sich auch in der Forschung. Umso wichtiger sind Rahmenbedingungen, die Forschung und Entwicklung unterstützen. Zum Beispiel mithilfe staatlicher Förderprogramme. Diese müssen für die Unternehmen jedoch praktikabel sein, woran es bisher allerdings gehapert hat. Der VCI bewertet die bisher erzielten Fortschritte und unterbreitet Vorschläge, wie man die Projektförderung des Bundes weiter auf Effizienz trimmen könnte.

Der VCI beabsichtigt, mit dieser Initiative einen Beitrag aus Sicht der chemischen Industrie dazu zu leisten, die Effizienz der Verfahren der Forschungsförderung zu steigern. Hierzu hat er zwei zentrale Vorschläge zu den wichtigsten Anliegen der Branche erarbeitet, um dazu beizutragen

  1. den Prozess von der Erarbeitung der Projektskizze zur Projektgenehmigung zu verkürzen und
  2. eine bessere Vorbereitung der Antragssteller und passgenauere und qualitativ bessere Anträge zu ermöglichen.

Darüber hinaus unterbreitet der VCI weitere Vorschläge,

  1. um den Aufwand bei der Projektabwicklung zu verringern,
  2. um das Procedere der Projektförderung ressortübergreifend zu vereinheitlichen;
  3. für ergänzende Instrumente der Projektförderung und zur Anpassung der Förderquoten.

Das vorliegende Papier stellt die vom VCI analysierten Probleme der Projektförderung dar und zeigt Lösungsvorschläge auf, die der VCI mit allen Beteiligten diskutieren möchte. Dabei werden die Fortschritte bei der Administration von Förderprojekten seit der Erstveröffentlichung der Position im Oktober 2010 bewertet.

Das Papier nimmt die Förderverfahren des Bundes in den Blick. Als Maßstab für die Verfahren aller Ressorts können die Verfahren des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gelten. Die Vorschläge dieses Papiers befassen sich nicht mit den Förderprogrammen der Bundesländer.

Die konkreten Vorschläge an die Adresse der Forschungspolitik...

in der Kurzfassung:

    • Vorschläge aus Sicht der chemischen Industrie für notwendige Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz von Förderverfahren
      • Projektgenehmigung – Forderung: „Die Förderprogramme sind von Finanzierungsbedingungen unabhängiger zu machen!“
      • Projektantrag – Forderungen: „Einheitlicher Prozess bei allen Projektträgern, vorzeitiger Maßnahmenbeginn und verbesserte EDV-Lösungen vorsehen!“
      • Straffung des Beurteilungsprozesses und transparente Kriterien der Antragsbewertung – Forderungen: „Zeitpläne veröffentlichen, Einführung einer Dreimonatsfrist vorsehen und Vorschriften einheitlich interpretieren!“
      • Themenfindung – Forderungen: „Transparente Information über Expertengespräche und Vorabbekanntmachung von Ausschreibungen sind notwendig!“
    • Vorschläge für ergänzende Instrumente der Projektförderung
      • „Mehr Fördermöglichkeiten für themenoffene „Bottom-up“-Projekte vorsehen.“
      • „Fördermöglichkeiten für Demonstrations- und Pilotprojekte schaffen.“
    • Vorschläge zur Anpassung der Förderquoten
      • „Die Förderquoten für Unternehmen sollten unabhängig von Projektstrukturen festgelegt werden.“
      • „Das Projektmanagement sollte grundsätzlich gefördert werden."

Das vollständige Positionspapier (Umfang: 12 Seiten) finden Sie im Downloadbereich im Kopf dieser Seite.

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Martin Reuter

E-Mail: reuter@vci.de