EU und UK einigen sich auf Handelsabkommen

Wichtige Grundlage für eine enge Zusammenarbeit

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) ist erleichtert, dass sich die Europäische Kommission und die britische Regierung in letzter Minute auf ein Handelsabkommen geeinigt haben.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup: „Es ist wichtig, dass der Grundstein für eine künftige enge Zusammenarbeit gelegt werden konnte, statt die Kluft in Europa weiter zu vergrößern.“ - Bild: © shocky/stock.adobe.com
VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup: „Es ist wichtig, dass der Grundstein für eine künftige enge Zusammenarbeit gelegt werden konnte, statt die Kluft in Europa weiter zu vergrößern.“ - Bild: © shocky/stock.adobe.com

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup: „Die Einigung im Fotofinish hat das Schlimmste verhindert. Die wirtschaftlichen Konsequenzen wären in Corona-Zeiten und sich dramatisch verändernden Weltmärkten verheerend gewesen. Auch, wenn noch viele Fragen offen sind: Brüssel und London haben einen wichtigen Pakt für die Zukunft geschlossen. Es ist wichtig, dass der Grundstein für eine künftige enge Zusammenarbeit gelegt werden konnte, statt die Kluft in Europa weiter zu vergrößern.“

Große Entrup betont aber auch: „Die Frist bis zum Jahresende ist extrem knapp geworden. Eine Anpassung der Unternehmensprozesse an die neuen Regeln ist jetzt kaum mehr möglich. Insofern ist Pragmatismus für den Übergang Gebot der Stunde. Wir setzen darauf, dass sich beide Seiten dessen bewusst sind.“

Wichtiger Handelspartner

Das Vereinigte Königreich ist einer der wichtigsten Handelspartner der deutschen chemisch-pharmazeutischen Industrie außerhalb der EU. Die Exporte der Branche über den Ärmelkanal beliefen sich 2019 auf knapp 10 Milliarden Euro. Das entspricht etwa dem Volumen der Exporte nach China und der Hälfte der Ausfuhren in die USA. Die Importe von der Insel summierten sich auf 6,6 Milliarden Euro.


Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von über 1.700 deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen sowie deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. 2020 setzte die Branche über 186 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.000 Mitarbeiter.

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