Politikbrief spezial „Zukunft durch Forschung"

Mit diesem Politikbrief gibt der VCI konkrete Handlungsempfehlungen, wie Deutschland sein Innovationspotenzial dauerhaft entfalten kann, um weiterhin zu den Top-Forschungsstandorten der Welt zu gehören.

VCI-Politikbrief „Zukunft durch Forschung

Publikation
6 Seiten / DIN A4

Zielgruppe:
Entscheidungsträger und Meinungsbildner in der Europa-, Bundes- und Landespolitik

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Hintergrund

Die hohe Bedeutung von Forschung und Entwicklung ist in Deutschland unbestritten. Mit wenigen Verbesserungen bei den Rahmenbedingungen könnte der zunehmende Druck auf die hiesigen Unternehmen durch die internationale Konkurrenz abgemildert werden. Der Politikbrief „Zukunft durch Forschung" des VCI zeigt auf, wie diese Verbesserungen aussehen könnten.

Das passende Format für jeden Lesegeschmack

Mit der Download-Funktion neben dem Bild oben können Sie den Politikbrief in einer interaktiven Version öffnen. Sie verbindet die reine Lesefunktion bei angenehmem Layout mit der Möglichkeit, die Infografiken zu vergrößern und in druckfähiger Auflösung herunterzuladen. Alternativ gelangen Sie nachfolgend zu den Online-Versionen der einzelnen Beiträge. Auch hier sind die Infografiken integriert. Schließlich finden Sie im Download-Bereich im Kopf dieser Seite:

  • Infografiken einzeln:
    • im jpg-Format und in druckfähiger Auflösung
    • in animierter Form als mp4-Datei
  • Alle Infografiken m jpg-Format und in druckfähiger Auflösung zusammengefasst zu einer zip-Datei
  • Nutzungshinweise im PDF-Format

Inhalt

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Warum brauchen wir Innovationen?
Noch gehört Deutschland bei Forschung und Entwicklung zur weltweiten Spitze. Doch die Konkurrenz um innovative Verfahren und Produkte nimmt zu: Viele Industrie- und Schwellenländer unterstützen gezielt die Innovationskraft ihrer Unternehmen. Mehr


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Foto: © shironosov/ThinkstockPhotos
Chemie forscht wie nie zuvor
Die chemisch-pharmazeutische Industrie in Deutschland ist im Branchenvergleich überdurchschnittlich innovationsorientiert. Seit 2010 hat sie ihre Investitionen in Forschung und Entwicklung um 42 Prozent gesteigert. Mehr



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Staatliche Investitionen hinken hinterher
Sowohl bei den Bildungs- wie auch bei den Forschungsausgaben hinkt die öffentliche Hand in Deutschland im internationalen Vergleich hinterher. Die Finanzplanung des Bundes bis 2023 und die dort angesetzte Kürzung bei den innovationsrelevanten Ausgaben läuft dem Ziel zuwider, die Forschungsausgaben bis 2025 auf 3,5 Prozent des BIP zu steigern. Mehr

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So bleibt Deutschland ein Top-Standort
Deutschlands Chemie-, Pharma- und Biotechnologieindustrie steht unter doppeltem Handlungsdruck: Erstens müssen sich die Unternehmen im weltweit steigenden Wettbewerb behaupten. Zweitens müssen sie ihr Know-how einsetzen, um Antworten auf wesentliche gesellschaftliche und ökologische Herausforderungen zu finden. Ihre Forschungsergebnisse sollten möglichst schnell zur Marktreife gebracht werden. Mehr

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Wir sind Teil der Lösung
Noch gehört Deutschland bei Forschung und Entwicklung zur weltweiten Spitze. Doch die Konkurrenz um innovative Verfahren und Produkte nimmt zu: Viele Industrie- und Schwellenländer unterstützen gezielt die Innovationskraft ihrer Unternehmen. Deutschlands Chemie- und Pharmaindustrie ist gemeinsam mit der Biotechnologie zentraler Bestandteil und oftmals Ausgangspunkt innovativer Wertschöpfungsketten. Die Branche leistet zudem wichtige Lösungsbeiträge zu den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung. Mehr

Animierte Infografiken

Innovationswettbewerb der Chemie wird härter
Länder-Anteile an den weltweiten internen FuE-Ausgaben in Chemie und Pharma, 2010 und 2017; Quellen: Chemdata International, VCI

Deutschland zählt zu den führenden Chemie-Forschungsstandorten und steht hinter den USA, China und Japan auf Platz 4. Doch wie in den meisten anderen führenden Industriestaaten sinkt der Anteil an den weltweiten Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Das gilt auch für die gesamte EU. Die Schwellenländer hingegen holen auf – allen voran China. Die starke Stellung der USA beruht auf der Größe ihrer Volkswirtschaft und ihrer Führungsrolle bei Pharma und Biotechnologie. - Copyright: VCI/Chemdata International

Überdurchschnittlicher Innovationsdrang in Chemie und Pharma
Anteil forschender Unternehmen (kontinuierliche und gelegentliche Forschungstätigkeiten) an allen Unternehmen im Branchen-Vergleich, 2016; Quellen: ZEW, VCI

Copyright: VCI/ZEW

An falscher Stelle gespart
Finanzplanung für ausgewählte Bundesministerien, 2019 bis 2023, rundungsbedingte Ungenauigkeiten; Quelle. Bundesministerium der Finanzen (BMF), März 2019

Die innovationsrelevanten Ausgaben der öffentlichen Hand sind an wichtigen Stellen rückläufig. Deutschland spart damit an der falschen Stelle. Kürzungen im Etat der Bildungs- und Forschungsministeriums widersprechen dem politischen Ziel, die Forschungsintensität bis 2025 auf 3,5 Prozent des BIP zu erhöhen. - Copyright: VCI/BMF

Bildungsausgaben sind unterdurchschnittlich
Ausgaben für Bildungseinrichtungen (öffentlich und privat) in Prozent des BIP im Länder-Vergleich, 2015; Quellen: OECD, VCI

Deutschland spart an der falschen Stelle: Bei den Bildungsausgaben liegt das Land im internationalen Vergleich auf den hinteren Rängen. Wer in der Top-Liga der Forschungsnationen mitspielen will, braucht aber bestens ausgebildete Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker und Facharbeiter. - Copyright: VCI/OECD

Außereuropäische Länder sind bei Forschungsausgaben weiter
Anteil der FuE-Ausgaben am BIP, 2017; Quellen: OECD, VCI

Deutschland spart an der falschen Stelle: Wenn das Land mittel- und langfristig weiter zu den Top-Wirtschaftsnationen gehören will, braucht es dringend eine Innovationsoffensive. Derzeit verfehlen wir das erklärte Ziel, 3,5 Prozent des BIP in Forschung und Entwicklung zu investieren. Andere Länder sind uns hier deutlich voraus. - Copyright: VCI/OECD

Forschungsfelder der Chemie-, Pharma- und Biotechnologie-Industrie
Anteil der befragten Unternehmen, die in bestimmten Forschungsfeldern agieren, 2015; Quellen: Stifterverband, VCI

Die Chemie ist ein wichtiger Impulsgeber: Mit ihren Innovationen gestaltet sie die Zukunft auf den wichtigsten Feldern aktiv mit. - Copright: VCI/Stifterverband

Mehr zum Thema

Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Pierre Gröning

E-Mail: groening@bruessel.vci.de

Norbert Theihs

E-Mail: theihs@berlin.vci.de