Repräsentative Studie zur Perspektive des Chemie-Mittelstandes

Die Wettbewerbsfähigkeit des Chemiestandortes Deutschland

Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage unter 150 mittelständischen Betrieben aus der chemisch-pharmazeutischen Industrie, durchgeführt von der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH in Kooperation mit dem VCI. Die Studie liefert eine Bestandsaufnahme und Bewertung zum Standort Deutschland aus Sicht des Chemie-Mittelstandes, zeigt aber auch die strategischen Konsequenzen für diese Unternehmen auf.

Broschüre
40 Seiten / DIN A4

Zielgruppe:
Politik, Wirtschaft, Mitgliedsunternehmen, breite Öffentlichkeit

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Im September 2014 hat eine Studie von Oxford-Economics im Auftrag des VCI gezeigt, dass der Chemiestandort Deutschland im internationalen Vergleich seit einigen Jahren verstärkt an Wettbewerbsfähigkeit verliert. Der Mittelstand der Branche ist am Standort verwurzelt und damit von solchen Veränderungen unmittelbar betroffen. Daher hat der VCI analysieren lassen, wie sich die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands aus Sicht des Mittelstands entwickelt hat, welche strategischen Konsequenzen die Unternehmen daraus ziehen und wie die Zukunftsfähigkeit Deutschlands industriepolitisch gestärkt werden kann.

Dafür hat die Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner eine repräsentative Umfrage durchgeführt, an der rund 150 mittelständische VCI-Mitgliedsunternehmen teilgenommen haben. Die Ergebnisse der Umfrage wurden durch Telefoninterviews mit rund 50 Geschäftsführern und Entscheidern aus der Chemiebranche vertieft.

Im Fokus der Studie stehen die folgenden Fragestellungen:

  • Welches sind die für den Mittelstand relevanten Standortfaktoren, und wie schneidet Deutschland hier ab?
  • Wie attraktiv ist der Chemiestandort Deutschland, und wie hat sich diese Attraktivität innerhalb der letzten fünf Jahre verändert?
  • Wie beurteilt der Mittelstand die Attraktivität ausländischer Standorte, und wie hat sich diese Attraktiviität innerhalb der letzten fünf Jahre verändert?
  • Welche Faktoren sind entscheidend für die Attraktivität eines Standortes, und wie schneidet Deutschland hier ab?
  • Welche strategischen Konsequenzen ziehen mittelständische Unternehmen aus dieser Entwicklung?
  • Wie wirkt sich die Attraktivität des Chemiestandortes Deutschland auf auf zukünftige Investitionen im In- und Ausland aus?
  • Wie positiv sehen die miittelständischen Unternehmen in die Zukunft, wenn es um den Chemiestandort Deutschland geht?
  • Welche Erwartungen und Wünsche hat der "Chemie-Mittelstand" an die Politik?

Das Fazit der Studie aus Sicht des VCI:

Die mittelständischen Unternehmen wollen am Standort Deutschland festhalten. Um ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, ergreifen sie verschiedene Maßnahmen. Das heißt vor allem: Spezialisierung und Kundenorientierung vorantreiben, Forschung und Entwicklung ausbauen, Effizienz und Produktivität verbessern und Internationalisierung verstärken.

Dieses Paket allein wird jedoch nicht ausreichen, um auch in Zukunft erfolgreich im globalen Wettbewerb zu bestehen. Erst in Kombination mit der richtigen industriepolitischen Weichenstellung kann der Mittelstand der deutschen Chemie in der Erfolgsspur bleiben. Dafür gibt es aber bislang in der Bundesregierung weder ein ressortübergreifendes Konzept noch eine konzertierte Aktion. Beides wäre aber notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit des Chemie- und Industrielandes Deutschland auf Dauer zu sichern. Das macht einmal mehr auch diese Mittelstands-Studie deutlich.

Der Leiter der Studie bei Dr. Wieselhuber & Partner steht für Rückfragen zur Methodik und den Ergebnissen gerne zur Verfügung:

Dr. Karl Martin Schellerer
Leiter GB Prozessindustrie
Dr. Wieselhuber & Partner GmbH
Tel: +49 89 28623-133
Fax: + 49 89 28623-135
Email: schellerer@wieselhuber.de

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Für Fragen und Anregungen nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf.

Ansprechpartner

Dr. Henrik Meincke

E-Mail: meincke@vci.de

Martin Stuhl

E-Mail: stuhl@vci.de